DRK-Ortsverein Goch e.V.

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Einleitung

Auf dieser Seite möchten wir über die Entstehung des Jugendrotkreuz Goch schreiben. Dies ist uns deshalb wichtig, da wir zeigen möchten, dass das JRK Goch so wie es heute sich darstellt, sozusagen "nicht vom Himmel gefallen" ist, sondern sich in den letzten 47 Jahren stetig weiterentwickelt hat. Viele, die damals mit dem Jungendrotkreuz in Goch "großgeworden" sind, sind dem DRK in Goch treu geblieben und haben später bis heute eine verantwortliche Position beim DRK in Goch ehrenamtlich übernommen. Sie treffen heute viele Entscheidungen für das JRK, die sicherlich aus deren Erfahrungen während ihrer JRK-Zeit in Goch herrühren.

 

Chronik

 

Das Jugendrotkreuz Goch (JRK) wurde am 23. April 1966 bei der DRK-Jahreshauptversammlung ins Leben gerufen. Der erste Leiter des JRK-Goch, Herbert Hendriks, erreichte bereits im Gründungsjahr die Aufnahme in den Stadtjugendring, in dem das JRK bis heute vertreten ist. 1967 wurde Anton Kaiser zu seinem Nachfolger gewählt, bis er 1969 von Willi Janßen abgelöst wurde. Unter Willi Janßen fanden zum ersten Male Zeltlager in der Eifel statt, die unter den JRK’lern großen Anklang fanden. 1980 - 1982 leitete Alfred Schmidt das JRK.

1983 wurde Ludger W. Hendriks zum neuen JRK-Leiter des DRK-Ortsvereins berufen. Hendriks leitet das Jugendrotkreuz Goch bis 2001. In der Zeit von 2001- 2005 leitete Ulrich Daniels und von 2005-2009 Christoph Voss das Jugendrotkreuz. 2009 übernahm Marco Lübeck die Leitung.

Die erste große Hilfsaktion fand 1983 unter dem Motto “Polenhilfe” für die damals krisengeschüttelten Kinder und Jugendlichen der Volksrepublik Polen statt.

·      Soziales Engagement

·      Politische Mitverantwortung

·      Bemühungen um den Frieden

·      Einsatz für die Gesundheit

Getreu den Leitsätzen des JRK-Landesverbandes Nordrhein putzten über 30 Jugendliche die Schuhe der Gocher Bürgerinnen und Bürger und verkauften über 1.000 Berliner für die gute Sache. So ist das Jugendrotkreuz, das heute aus mehreren Gruppen besteht, zum unverzichtbaren partnerschaftlichen Helfer für die Gocher Bereitschaft geworden. Bei nahezu allen Veranstaltungen sind die JRK’ler ebenso zu finden, wie bei Blutspendediensten und Altkleidersammlungen. Neben diesen wichtigen und interessanten Leistungen kommen aber auch die Freizeitangebote nicht zu kurz.

So wird bereits seit 1964 ein besonders großes Augenmerk auf die traditionelle Ferienfreizeit gelegt. Fanden bereits unter Anton Kaiser, Willi Janßen und Alfred Schmidt kleinere Zeltlager in Goch und Umgebung sowie später in der Eifel statt, mauserte sich diese Maßnahme ab 1983 unter der Leitung von Ludger W. Hendriks zum ersten Mal zu einer öffentlichen Ferienfreizeit für alle Jugendlichen aus Goch und Umgebung. Nach zahlreichen Besichtigungstouren quer durch das ganze Sauerland, wählte das JRK 1983 erstmals nicht mehr das Zelt als Unterkunft sondern eine feste Halle. Von 1983 bis heute konnten zunächst unter der Leitung von Ludger W. Hendriks und von 1992 bis 2004 unter der Leitung von Ulrich Daniels nahezu 2500 Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 17 Jahren zu den verschiedensten Schützenhallen des Südsauerlandes verreisen, so dass sich die JRK-Ferienfreizeit zur größten Jugenderholungsmaßnahme des Kreises Kleve entwickelt hat.

Seit 2005 leitet die Ferienfreizeit Marco Lübeck. 2009 wurde die Ferienfreizeit mit dem Ehrenamtspreis des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin ausgezeichnet.

Weitere Höhepunkte in den vielen Jahren des JRK-Goch sind sicherlich die Besuche beim WDR in Köln, das Eissportzentrum in Grefrath, die Universität der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Deutschen Bundestags in Bonn, der Opelwerke in Bochum, der Bischofsstadt Münster, der niederländischen Römerstadt Nimwegen, des Center-Parks in Heijen, Bundeswettbewerb 2000 und 2004, viele Landeswettbewerbe, JRK Supercamp 2012 in Xanten und noch vieles, vieles mehr.

Zu diesen Großveranstaltungen kommen noch zahlreiche andere Aktivitäten, so wie die JRK-Kreiswettbewerbe, Karnevals- und Silvesterfeten und nicht zuletzt die zahlreichen Gruppenstunden, in denen der Jugend eine attraktive Freizeitbeschäftigung geboten wird.

Den bisher größten Erfolg des Jungendrotkreuzes in Goch ist der 2. Platz beim Bundeswettbewerb 2004 in der Stufe 3 gewesen. Gefolgt wird dieser Erfolg mit einigen Siegen bei Landeswettbewerben in der Stufe 2 und 3 um die Jahrtausendwende.

Leider wird es immer schwieriger, in einem Jugendverband mit den verlockenden Erscheinungen der Gegenwart zu konkurrieren. Sicherlich ist es für den Heranwachsenden heute attraktiver, sich mit Computern, Videospielen und hochtechnisiertem Gerät zu beschäftigen, als allwöchentlich irgendwelchen konventionellen Aktivitäten nachzugehen.

JRK Leiter

1966 – 1967             Hermann Hendricks

1967 – 1969             Anton Kaiser

1969 – 1980             Willi Janßen

1980 – 1982             Alfred Schmidt

1982 – 2001             Ludger W. Hendriks

2001 – 2005             Ulrich Daniels

2005 – 2009             Christoph Voss

Seit 2009                  Marco Lübeck

 

Ferienfreizeiten JRK Goch

1964 – 1967             Zeltlager im Kalbecker Wald bei Goch

1968 – 1969             Zeltlager in den Niederlanden

1970 – 1977             Zeltlager in Hellenthal / Hollerath in der Eifel

1978 – 1981             Zeltlager in Maxain im Westerwald

1982 – 1991             Schützenhallen in Oedingen, Kirchhundem, Elspe und Oberelspe
                                   im Sauerland

1992 – 1997             Schützenhallen in Kirchveischede, Bilstein, Hofolpe und
                                   Oedingen im Sauerland

1998 – 2003             Schützenhalle in Bilstein im Sauerland

2004 – 2005             Schützenhallen in Siedlinghausen und Hofolpe im Sauerland

2006 – 2007             Schützenhalle in Maumke

2008 – 2009             Schützenhalle Schönholthausen

2010                          Schützenhalle Kirchhundem

2011 – 2013             Schützenhalle Schönholthausen