DRK-Ortsverein Goch e.V.

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Ferienfreizeit 2018

 Liebe Freunde der Ferienfreizeit des Jugendrotkreuzes Goch,

 

mit Freude teilen wir Ihnen und Euch mit, dass es auch im Jahr 2018

wieder eine Ferienfreizeit des JRK Goch geben wird. Nach den guten

Erfolgen der letzten Jahre musste nicht lange überlegt werden und

der Vorstand des Ortsverein Goch gab grünes Licht. In der

Zeit vom 11.08.18 bis zum 25.08.18 wird es nach

Schönholthausen /Sauerland gehen. Alter der teilnehmenden Kinder

ist von 7-16 Jahre.

Der Preis der Ferienfreizeit 2018 beträgt pro Teilnehmer 250€.

Für diesen Preis bieten wir 14 Tage Sauerland mit Unterbringung

in einer Schützenhalle an.

Alle Eintrittspreise für die Teilnehmer: Fort Fun in Bestwig,

Schwimmen je nach Wetterlage sowie weitere Unternehmungen,

die erst vor Ort beschlossen werden (z.B. Biggesee), sind darin

enthalten. Ein sehr erfahrenes Küchenteam wird sich um das leibliche

Wohl kümmern.

Es werden verschiedene AGs angeboten und jeden Tag Großgruppenspiele

bis hin zu Kleingruppenspiele veranstaltet. Der Abend wird entweder

durch eine Show aus Funk und Fernsehen oder einer Disco abgerundet.

Eine Nachtwanderung darf natürlich auch nicht fehlen. Am Morgen

danach kann auch was länger geschlafen werdenJ.

 

 

Informationen zur Anmeldung bei Marco Lübeck

 

Die Ferienfreizeit ist Tradition beim JRK in Goch. Seit 51 Jahren fahren

wir mit Kindern und Jugendlichen einmal im Jahr in den Sommerferien

für zwei Wochen in die Ferien.

So waren wir

 
  • 2017 Ferienlager Schönholthausen (Die Schlümpfe)
  • 2016 Ferienlager Schönholthausen (Asterix und Obelix)
  • 2015 Ferienlager Schönholthausen (Harry Potter)
  • 2014 Ferienlager Bilstein (Goldene Zeiten im Sauerland)
  • 2013 Ferienlager Schönholthausen (Zirkus JRK)
  • 2012 Ferienlager Schönholthausen (Dschungelcamp)
  • 2011 Ferienlager Schönholthausen (Atlantis unter dem Meer)
  • 2010 Ferienlager Kirchhundem (Jugendrotkreuzritter)
  • 2009 Ferienlager Schönholthausen (Lucky Luke)
  • 2008 Ferienlager Schönholthausen
  • 2007 Ferienlager Maumke (Harry Potter)
  • 2006 Ferienlager Maumke
  • 2005 Ferienlager Hofolpe (Villa Kunterbunt)
  • 2004 Ferienlager Siedlingshausen
  • 2003 Ferienlager Bilstein
  • 2002 Ferienlager Bilstein
  • 2001 Ferienlager Bilstein
  • 2000 Ferienlager Bilstein

Kontaktdaten                                                                

JRK-Jugendleiter

Marco Lübeck
Am Reiherbusch 2
47574 Goch

Mobil: 0151-61246652
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

Weitere Hinweise:

Infoblatt für die Eltern

JRK-Goch Lagerregeln

 

 

 

 

 

Ihr findet uns auf Facebook...

Chronik Ferienlager 2016

01. Tag Freitag 05.08.2016

Zu einer Zeit in der sich der gewöhnliche Gallier nicht aus seiner Behausung trauen würde, war es für die Stärksten und Mutigsten des Stammes heute Morgen wieder so weit: Mit vollgepackten Karren ging es los ins Sauerland, um neue Gefilde zu erkunden. Die passende Unterkunft war auch schnell gefunden, gegen kurz nach zwölf erreichte die Truppe die Schützenhalle in Schönholthausen, um dort für die nächsten zwei Wochen ihr Lager aufzuschlagen.

Zuerst war die Errichtung des Lagers von Nöten, es wurden Schlafnischen hergerichtet und eingeteilt, die Feuerstelle eingerichtet, das Dorf umzäunt und die Karren entladen. Für den Nahrungsbeschaffer der Truppe, Rainer, ging es in die nahegelegenen Jagdgebiete um Beute zu erlegen. Wildschweine, Fasane, Rehe, und Enten sowie Hasen… - hat er leider nicht gefangen. Daher mussten die fleißigen Gallier sich mit Erbsensuppe und Fleischrollen begnügen. Auch abends landete leider kein Wild auf dem Tisch, aber Pizza konnte die Dorfbewohner noch gnädig mit Rainer und dem Küchenteam stimmen. Nach abermaliger Rekordzeit wurde die Festung fertig gestellt, sodass noch viel Zeit für die Dorfältesten blieb, die letzte Ruhe vor dem Sturm der Festung zu genießen und die bevorstehende Ankunft des Stammes in außerordentlichen Besprechungen vorzubereiten.

Genannte Stammesmitglieder versammeln sich morgen und werden dann gegen Mittag im ausgelagerten Dorf erwartet.

Die Dorfältesten um Majestix Marco freuen sich darauf, die restlichen Bewohner in Empfang nehmen zu können. 

02. Tag Samstag 06.08.2016

Heute war es soweit! Die Schar wagemutiger und spaßsuchenden Gallier haben heute die errichtete Festung erstürmt. Mit Sackkarren und ledernen Beuteln und geschwinden Schrittes eroberten sie die Örtlichkeiten, richteten ihre Schlafstätten her und fanden sich in ihren Gruppen zusammen, um mit viel Jux und Dollerei einander kennen zu lernen. Um den ruhmreichen Einzug gebührend festzuhalten wurden außerdem Fotos der Dorfbewohner geschossen, sodass auch kommende Generationen Anteil haben können.

Nachdem sich die anfängliche Hysterie und Hyperaktivität der Dorfjüngsten gelegt hatte, wurde zu Mittag Wirsingeintopf aufgetischt um diese wieder aufleben zu lassen. Der Zaubertrank der Gallier konnte vorerst noch stehen gelassen werden, denn auch ohne eben diesen fanden die jungen Stammesmitglieder wieder zu genug Kraft um bei einigen dorfgemeinschaftlichen Aktivitäten engere Bünde miteinander zu knüpfen.

Gegen Abend dann konnten sich die Gallier an den Feinkostspezialitäten vom Grill zu erfreuen. Denn heute gelang es endlich dem Nahrungsbeschaffer Rainix genügend Fasane, Wildschweine und Nudelsalattierchen zu erlegen. Natürlich gab es auch genug Auswahl für die Pflanzenfresser des Stammes, sodass alle Mägen gefüllt werden konnten.

Abends dann ging die Post endlich richtig ab, denn Barde Felixixixixixixixix… (Tschuldigung, Tastatur kaputt) – zupfte liebliche gallische Klänge auf seiner Harfe, zu denen die Jüngsten tanzen, lachen und feiern konnten, bis Majesitx Marco sich gezwungen sah, die wilde Feierei zu beenden um der müden Truppe zumindest noch ein bisschen Erholung gewähren konnten. Denn die Gerüchte stimmen wohl, in unserem Stamm kann man tatsächlich nicht bis 10:00 Uhr schlafen. Früher oder später kamen auch die Jüngsten auf diesen Gedanken, um nach den letzten Gesprächen zur Aufarbeitung des ersten Tages und voller Vorfreude auf die kommenden zwei Wochen erschöpft in den Schlaf zu fallen.

Jetzt können die Dorfaktivitäten endlich richtig losgehen! 

03. Tag Sonntag 07.08.2016

Es geschah was gar Unfassbares am heutigen morgen im Lager der Gallier, denn ihr Morgen begann mit einem schier göttlichen Erwachen. Geleitet durch Bruder Daniel und Bruder Felix erklangen himmlische Heeresscharen (Gott sei Dank nicht Heeresscharen der Römer) aus den Hörern des Lagers und mit viel Lobgesang und Jubel konnte der Tag begonnen werden. Wie es schien verhalfen die Gebete anscheinend auch dabei, die Wettergötter gnädig zu stimmen, denn nach einem frischen Morgen verzogen sich die Dunstwolken über Gallien schnell und die Sonne strahlte hell wie ein frisch polierter Römerschild.

Damit auch alle Dorfbewohner sich in ihrem neuen Heim wohlfühlen können, ging es zunächst einmal an die Verzierung der Örtlichkeit. Die Gruppen bemalten Flaggen und entwarfen Rüstungen, die sie im Falle einer Attacke der Feinde als Ihresgleichen kennzeichnen.

Zur Stärkung am Mittag gab es dann den Klassiker der gallischen Küche, Nudeln mit Bolognesesoße.

Um im Falle der Attacke auch ihr Lager gebührend verteidigen zu können ist es für einen gallischen Krieger wichtig, seine Umgebung in und auswendig zu kennen. Deshalb marschierte die Truppe angeführt von Majestix Marco querfeldein durch die Karpaten um jeden noch so kleinen Winkel des Landes zu erforschen. Nach deutlich sichtbarer Erschöpfung erzeugt durch die Erkundung von Kirche, Festplatz der Olympischen Spiele, Bildungsstätte, sowie Feld und Wiesen, kehrte die Truppe zurück zur Unterkunft, wo dann erst einmal gespeist wurde. Nach erneuter unerfolgreicher Wildschweinjagd des Rainer K.s kamen die folgenden Speisen auf die Abendtafel: Butterbrote und Gewürzgurken.

Zur allgemeinen Erheiterung wurde dann am Abend das gallische Gemeinschaftsspiel „Bingo!“ gespielt, ruhmreich in ihren Schlafnischen verschwinden konnten an diesem Abend  (Romy H. und Jarla K.).

Doch auch die anderen Dorfbewohner gingen an diesem Abend nicht unglücklich ins Bett, denn morgen erwartet sie ein Besuch im Wasserloch.

04. Tag Montag 08.08.2016

Jetzt wo die ersten Tage im fernen gallischen Dorf vorüber sind, wurde dieses von einer zarten Duftwolke umhüllt, welche dringend beseitigt werden musste. Deswegen ging es heute für alle Dorfbewohner ins Wasserloch im benachbarten Finnentrop.

Dort angekommen wurde viel geplanscht, gesprungen, geschwommen und im Geysir, böse Zungen behaupten es sei ein Whirlpool, entspannt. Es wurde versucht die Dorfältesten unter Wasser zu bekommen, was manchmal sogar tatsächlich gelang und mittels einer spektakulären Technik die gallischen Schnellrutschrekorde zu brechen.

Gegen Mittag stärkten sich einige der jüngsten in der Schänke oder erfreuten sich im Außenbereich an den erlegten Schnitzeln von Nahrungsbeschaffer Rainix.

Während einige der Ältesten sich erstmal zur Verdauung ruhen mussten, ging es für die Jüngsten jedoch direkt weiter.

Wieder zurück im Dorf wurden die Gewänder zum Lüften und Trocknen rausgelegt, bevor auf diesen eine Pilzzucht entstehen konnten. Apropos Pilze, eben die gab es auch zum Abendbrot – nicht. Es wurde vielmehr der Klassiker aus dem Osmanischen Reich, nämlich Döner, zur großen Freude des ganzen Stammes aufgetischt.

Abends hieß es dann für die Jüngsten, es sich mit Ihren Schlafvorrichtungen in der Dorfmitte gemütlich zu machen, um dem Schauspiel „Zoomania“ im dorfeigenen Amphietheater zu folgen.

Einige waren allerdings schon so erschöpft, dass sie das Ende der Vorführung gar nicht mehr mitbekamen – denn sie schliefen bereits. Morgen sind sie dann aber wenigstens fit genug, um das voraussichtlich gute Wetter ausgiebig nutzen zu können.

Viele Grüße aus dem ausgelagerten gallischen Dorf im Sauerland.

05. Tag Dienstag 09.08.2016

Durch die Erkundungen der Vortage kennen die Dorfbewohner die Umgebung ihrer Lagerstätte inzwischen ja schon relativ gut. Dem entsprechend einfach hätte es für sie sein müssen das Wild in der Umgebung aufspüren zu können und es zu erlegen. Aber falsch gedacht, denn einige der Tiere wie zum Beispiel die überaus seltene „eierlegende Wollmilchsau“, die „Bienenkönigin“ oder dem „Seewolf“ ließen sich nicht erlegen. Stattdessen irrten einige Dorfbewohner verloren durch Wald und Wiesen und kamen mit nur spärlicher Ausbeute von der „SuperSauerlandSafari“ zurück. Jedoch war nicht der ganze Tag erfolglos, denn Dorfbewohnerin Hannah H. hatte heute Geburtstag und wurde 14 Jahre alt.

Doch die kochbegabten Dorfältesten ahnten natürlich bereits zuvor schon, dass es zu solchen Missständen kommen würde und sorgten mit saftiger Hähnchenbrust und leckerem Curryreis für das leibliche Wohl der jungen Bagage.

Gestärkt konnten sie dann zum Training im Dorf aufbrechen. Sie behaupteten sich sowohl körperlich als auch geistig bei Spielen wie „Schuhweitwurf“, „Karten merken“, „Spinnennetz“, „Bilder erkennen“ und „Becher pusten“. Manche mehr, manche weniger erfolgreich, aber alle  waren immer mit viel Energie (vermutlich erzeugt durch die Zaubertränke des Braumeisters Schlammie) und Freude bei der Sache.

Nach dem Abendbrot ging es dann für die Jüngsten zur „Kostüm-/Singleparty“, bei der Römer und Gallier, Hexen und Zebras, siamesische Zwillinge und Superhelden zusammen feiern konnten und neue Bande zwischen verfeindeten Lagern geknüpft werden konnten. Es kam sogar soweit, dass einer der Dorfältesten, vermutlich durch die Verwechslung eines Zaubertranks, von einer Horde junger Dorfbewohner mit Liebe überhäuft wurde. Nachdem dieser die Flucht ergriffen hatte war der Abend dann auch bereits soweit fortgeschritten, dass alle ermattet in ihre Betten gingen, jedoch nicht ohne zuvor den Preis für das beste Kostüm (ein halbes Wildschwein) zu vergeben, es gewann Lars I., gefolgt von Johanna B. und Malte R..

Die wilde Truppe verschwand in ihren Schlafnischen, der ein oder andere vielleicht sogar mit Herzchen in den Augen.

06. Tag Mittwoch 10.08.2016

Nach zärtlichen Weckrufen am Morgen durch die fähigen Hände der dorfeigenen Barden konnten die Bewohner heute ihr Talent und Können in den verschiedensten Interessenbereichen ausleben. Da die Ich-AGs auf dem Plan standen, wurden Papyrus-Postkarten und leinene Wände bemalt, olympische Disziplinen wie der allseits beliebte „Geschmacktest“ (vor allem mit dem beliebten Gewürz Zimt) geprobt, Römer vermöbelt und nach alten gallischen Artefakten gesucht.

Zur Energieaufladung am Mittag wurden Frikadellen mit Erdäpfeln aufgetischt, dazu Kohlrabi und zum Nachtisch ein Pudding aus einer dunklen Bohne aus dem fernen Südamerika.

Da es am frühen Nachmittag leider zu regnen begann, brach das große Chaos im Lager aus. Wie von der Tarantel gestochen durch die Gegend und suchten nach Zeichen, welche den Regen stoppen würden. Gleichzeitig mussten sie dabei kleine Aufgaben lösen, wie zum Beispiel runde Ringe um die Hüften kreisen zu lassen, lauthals grundlos lachen, oder gummiartige Ballons aufpusten.

Der Abend jedoch bot ein wahres Glanzlicht! Die Ältesten der Jüngsten hatten eine Spielshow organisiert, bei der die Ältesten leiden mussten und die restlichen Dorfbewohner ihre grauen Zellen merklich anstrengen mussten. Es zerbrachen Eier auf Köpfen, Lieder verloren ihren Sinn und Begriffskategorien wurden aufgefächert.

Des Weiteren wurden die Sieger des Lagerolympiade, des Chaosspiels und der SuperSauerlandSafari gekürt. Es gewannen Lars W., Enno M., Esther S., Steffen R., Kimberly B., Marius M. und Jona S., angeführt von Lars I. im ersten Spiel, Jasmin L., Arne S., Peter M., Romy H., Alina T., Louis dW., Chayenn vH., erneut angeführt von Lars I., im dritten Spiel gewannen Joel W., Enno M., Anna G., Lorena L., Alina T., Joke B., Chayenn vH., diesmal angeführt von Lisa H..

Es ging für die Dorfbewohner heute allerdings früh ins Bett, denn morgen werden die Bewohner die Tiefen und Stromschnellen der magischen Wassermassen des „Aqua Magis“ erforschen können.

07. Tag Donnerstag 11.08.2016

Zum anfänglichen Missfallen der Dorfjüngsten – und teilweise auch der Dorfältesten – wurde heute schon etwas früher geweckt. Doch die Müdigkeit am frühen Morgen schwang schon bald in Vorfreude um. Denn wie gestern angekündigt, ging es heute – auch wenn die letzte groß angelegte Waschaktion des ganzen Stammes erst am Montag war – ins Abenteuer-Erlebnis-RutschPark Wasserloch AquaMagis im nahen Plettenberg.

Nach dem in Rekordzeit durchgeführten Frühsport durch Majestix Marco und einem flotten Frühstück wurden also auch schon die Sachen gepackt, um die Busfahrt zum Wasserloch anzutreten, schließlich sollten die Dorfjüngsten möglichst viel Zeit im Wellen- oder Solebad, der großen Wasserlandschaft, auf den Sprungturm oder in den 12 großen Rutschen verbringen können.

In Plettenberg angekommen ging es damit auch sofort los. Es wurde gesprungen was das Zeug hält, tapfer gegen hohe Wellen angekämpft, gegen starke Wasserströmungen angerannt, versehentlich Solewasser geschluckt und wieder ausgespuckt, der Rekord in der Loopingrutsche mehrfach gebrochen, in der Stehrutsche das Gleichgewicht gesucht um nicht auf den Hintern zu fallen und versucht die Dorfältesten unter Wasser zu kriegen (was teilweise sogar gelang), sodass eine Handvoll eben jener auch eine ganze Sauna in Beschlag nahm, sowie es die Dorfjüngsten es ihnen im Whirlpool nachmachten.

Zum Mittag wurde Essensbeschaffer Rainix und das Zubereitungsteam um Chef Schlammix gefeiert, denn diese hatten in den letzten Tagen mühevoll ganze 500 Sandwiches zubereitet, die so lecker waren, dass nur noch wenige am Ende des Tages übrig blieben.

Gesellschaft geleistet wurde uns von den zwei Ehemaligen unseres altehrwürdigen Stammes, nämlich Peter und Ulli, dem Vorgänger unseres heutigen Majestix, mitsamt zwei Jüngsten, die den Tag ebenso genossen haben, wie unsere Dorfbewohner. Zwei Personen, die den Stamm (manche nennen es „Ferienlager“) jahrelang geprägt haben und einen erheblichen Anteil daran haben, wie es heute aussieht. Sie begleiteten uns auch zurück ins Dorf, übergaben Gastgeschenke und nahmen Speis und Trank zu sich, bevor sie dann wieder aufbrachen. Danke für den Besuch!

Zum Essen gab es nämlich Pommes Spezial mit Fleischrolle, und genau das war es, was alle nach diesem abenteuerreichen Tag brauchten. Die Back-AG verteilte noch Kekse zum Nachtisch, und teilweise ließen sich danach die Jüngsten nur noch in die Schlafnischen fallen und wurden den Rest des Tages nicht mehr gesehen. Der Rest schlief auch nach und nach ein, sahen jedoch vorher noch  das Stück „Alles steht Kopf“ oder aßen Stockbrot am Lagerfeuer. Unabhängig vom trüben Wetter ging dann ein sehr schöner Tag zu Ende.

08. Tag Freitag 12.08.2016

Zum Glück aller Dorfbewohner krähte der Hahn heute Morgen eine Stunde verspätet – denn die Dorfältesten entschieden zum Wohl aller Stammesmitglieder, dass ein bisschen mehr Ruhe benötigt wurde, nachdem die erste spaßige, aber auch kraftraubende Woche, gerade mit dem letzten Besuch im Wasserloch in Plettenberg, nun fast vorbei ist.

Also ging es erst später mit dem Frühsport los – aufgrund vom sauerländischen Dauerregen (welcher sich ab Samstag aber wohl verzieht, *Klopf auf Holz*) allerdings in der Halle. Der Frühsport wurde abermals in diesem Lager dafür genutzt, einen der Jüngsten, seit heute ein bisschen älteren, Stammesmitgliedern zu feiern, denn Marius M. wurde an diesem Tag 13 Jahre alt. Grund genug, Ständchen in 3 verschiedenen Stammessprachen für ihn zu singen, bevor er seine Geschenke von Majestix Marco in Empfang nehmen durfte.

Der angesprochene Dauerregen hielt zumindest den Morgen über noch an, sodass spontan wieder ein paar AG’s angeboten wurden. So haben die Jüngsten gebastelt, für die Dorfzeitung geschrieben, Gesellschaftsspiele gespielt, Fußball und ein kleines Workout betrieben und auch wieder gebacken – die Ergebnisse gab es wieder nach dem Abendessen.

Zum Mittagessen wurde Kartoffelpüree mit Spinat und von Rainix frisch gefangenen Backfisch von dem Team um Schlammix zubereitet und aufgetischt. Frisch gestärkt ging es also in den Nachmittag. Der Regen blieb zwar aus, aber es war immer noch sehr nass. Also ging es auf Schnitzeljagd für die Dorfjüngsten. Ursprünglich zwei bis drei Stunden dafür eingeplant, schaffte es aber eine Gruppe doch tatsächlich zwei der Dorfältesten, die hier nicht näher benannt werden wollen, bereits nach 20 Minuten zu finden. Tja, Pech gehabt – so sieht kein Gallischer Widerstand aus, die beiden Ältesten waren einfach zu langsam beim gezielten Verlegen der Spuren. Nachdem die anderen drei Gruppen dann – wesentlich später – auch nach und nach eintrudelten, wurde auch schon zum Abendessen gerufen. Und dabei gab es dann auch wieder mal erfreulichen Besuch: Nachdem die liebe Michaela bereits Mittags angereist ist, kamen im Laufe des Nachmittags dann auch der ehemalige Betreuer und Stellv. Majesitx Dirk samt Nachwuchs, die Betreuer Adriana und Jenny und das ehemalige Lagerkind und JRK Mitglied Hannah H. zu Besuch. Diese bleiben jetzt bis Sonntag, Montag oder sogar bis zum Ende. Und damit ist das Ende der Besucher noch nicht erreicht. Man darf gespannt sein, wer unter anderem Morgen noch zum großen SourlandFestival2016 erscheint.

Aber auch heute gab es schon eine hervorragende Abendunterhaltung für die gallischen Stammesmitglieder. Daniel und Felixixixixixixix…(Arrrgh, wieder die Tastatur..) führten durch die „Beste Show der Welt“. In dieser wurden in Gruppen gegeneinander angetreten, und dabei in Wettkämpfen wie Krugheben, Armbrustschießen oder Hangeln um Punkte gekämpft. Die Gruppe, die die jeweiligen Spiele verlor, wählte einen Dorfältesten aus Ihren Reihen aus, der dann eine kleine Strafe über sich ergehen lassen musste. Alles in allem eine klasse Abendbeschäftigung, Wiederholung gibt es in jedem Fall.

Zum Abschluss des Tages gab es dann noch ein kleines Highlight für die Dorfbewohner. Denn die örtliche Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr hielt eine Übung ab und bat dabei um Unterstützung unserer Stammesmitglieder. Diese wurde natürlich kameradschaftlich zugesagt und so spielten eine Hand voll der Dorfältesten Verwundete bei einer Brandlage in einem Sägewerk. Für alle Stammesmitglieder ging es dann zum nahen Sägewerk, denn so eine Übung sieht man ja auch nicht alle Tage. Sichtlich beeindruckt, sowohl von der Feuerwehr als auch von unseren Darstellern ging es dann für die Dorfjüngsten auch ins Bett.

Grüße aus dem fernen gallischen Dorf von den beiden Tagebuchschreibern.

09. Tag Samstag 13.08.2016

Samstag, Bergfest – die Hälfte ist vorbei. Heute in einer Woche wird das gallische Dorf schon wieder abgebaut. Aber davon war heute noch nichts zu spüren. Trotz der Abwesenheit von Majestix Marco, der wegen einer familiären Angelegenheit schon früh das Dorf verlassen musste und erst zum Abend hin wieder kam, krähte der Hahn püntlich die Stammesmitglieder aus dem Bett heraus. Zum Frühsport wurde „Story of my Pony“ zum Besten gegeben – und dabei festgestellt: Der August macht endlich das, was der August machen soll. Die Sonne ist da, die Gallier konnten endlich ihr Wissen über die Dorfumgebung richtig einsetzen.

Nach dem Frühstück ging es also los mit dem gallischen Klassiker „Hey du alte Schachtel“. Weit Außerhalb des Dorfes, teilweise schon in Gebieten unter römischer Kontrolle, wurde den Dorfjüngsten vom Stellv. Majestix Daniel die Bewegung von sehr zwielichtigen Gestalten gemeldet: Jäger und Gejagter, ein Einhorn, ein Minion auf der Suche nach seiner Banane, ein RealLife Pokemon Coach und sein Pikachu (ganz ohne Smartphone & #PokeMonGo) und Leopard waren unter anderem auf ihrem Streifzug gesichtet. Zeit für die Dorfjüngsten, diese zu suchen und aufzuklären. Leichter gesagt als getan, doch die meisten haben es ohne Probleme geschafft alle dieser merkwürdigen alten Schachteln aufzuspüren.

Zum Mittag gab es dann nur eine Kleinigkeit: Reibekuchen. Nicht spektakulär, aber was die Jüngsten noch nicht wussten: Der Abend ließ noch was Spektakuläres auf sie zu kommen.

Außerdem gab es schließlich noch einen tollen Nachtisch, spendiert von unserem heutigen besonderen Besuch: Hermann-Josef Kleinen, seines Zeichens Majestix (manche nennen es Vorsitzender) vom DRK-Ortsverein Goch. Der alljährliche Besuch im gallischen Dorf fiel wieder voll und ganz zu seiner Zufriedenheit aus, sodass dem erneuten Aufbau des Dorfes im Nächsten Jahr wohl auch nichts mehr im Wege steht.

Desweiteren kamen heute noch die ehemaligen Lagerkinder Pauline K. und Finja K. zu Besuch und mit Yannik auch ein ursprünglicher Bestandteil des Teams der Dorfältesten.

Nach dem Mittag ging es für die Dorfjüngsten raus ins Nachbardorf – sie mussten sammeln, denn die Dorfältesten hatten eine Liste zusammgestellt, von Zutaten, die für den Zaubertrank noch fehlten. Manche waren schnell, andere noch schneller – und schon waren alle Dinge besorgt.

Nach einer groß angelegten Duschaktion stand dann schon das groß angekündigte SourlandFestival auf dem Programm. Der Trailer war schon mehr als vielversprechend, die Kulisse war sagenhaft, das LineUp nur aus erstklassigen DJs bestehend und die Jüngsten in Top-Stimmung. Man kann gar nicht beschreiben, was für ein atemberaubender Abend das war. Ein AfterMovie ist in Arbeit und am Ende kann man vor den Orga-Chefs Daniel und Felixixixixixixix… nur den Hut ziehen!

Geblümte Haaraccessecoires , FestivalBänder, eine Fotowand, ein Tattoostudio, Crepe’s, Popcorn und Zuckerwatte und diverse Spiele – die Stammesmitglieder kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. #SF16 -  was für ein Erlebnis! Weitere Nachberichterstattung folgt. Eine Fortsetzung, #SF17, ist gewiss.

Geplättet von diesem Abend ging es für die Jüngsten dann ins Bett. Man darf gespannt sein auf das nächste Jahr.

Gute Nacht und schöne Grüße aus dem gallischen Dorf!

10. Tag Sonntag 14.08.2016

Am Sonntag sollst du ruhen! Sagt die Bibel. Aber zum Glück sind wir doch kein Kirchencamp, sondern ein gallisches Dorf – daher ging es heute zur selben Zeit wie sonst auch zum Frühsport, bei dem es kotzende Kängurus, Dönerspieße, Mixer, Abendschau-Sprecher und Palmen zu bewundern gab. Sieht man auch nicht alle Tage – aber war lustig anzusehen.

Nach dem Frühstück hieß es dann endlich wieder Schlag den Raab! Nur ohne Raab. Er hat abgesagt. Also musste schnell Ersatz her und der fand sich schnell in den Ältesten des Dorfes. Ja, Römer wäre vielleicht naheliegender zum vermöbeln – aber die wollten nicht. Also die Dorfältesten -  Ist auch eh viel besser.

In vielen kleinen oder größeren Spielen mussten die Jüngsten im ultimativen Schlagabtausch gegen die Größeren antreten, und das Ergebnis überraschte! – die meisten eigentlich nicht. Auch wenn die Kinder es abstreiten, die Dorfältesten waren besser. Wobei ein Lichtblick die Gruppe 2 um eine Ältere der Jüngsten (langsam wird es verwirrend), Xenia F., war. Die Gruppe mit Jasmin L., Till A., Alina B., Elias W., Justus P. und Johanna B. schnitt noch am besten ab. Immerhin doch noch 10 Punkte für die Lagerwertung, wenn auch die Gesamtwertung im Duell gegen die Betreuer verloren ging.

Weiter ging es am Nachmittag mit einer neuartigen Spielerscheinung: Dem Asterix Spiel (Beta Version). Ganz im Sinne unseres Mottos mussten die Zutaten für den einzigartigen Zaubertrank zusammengesucht werden. Dabei musste viel durch das Dorf, hoch und runter, von links nach rechts, von Norden nach Süden gelaufen werden, um bei verschiedenen Personen Dinge zu tauschen, sich zu erarbeiten oder Rätsel zu lösen. Eine Auswertung fand noch nicht statt, aber wird garantiert nachgereicht.

Aber von drei weiteren Spielen kann man jetzt schon berichten, denn jeweils 10 Punkte für die große Lagerwertung konnten folgende beiden Gruppen holen: Beim Spiel Sammler schaffte es die Gruppe um Malte R., mit Felixixix M., Esther S., Peter M., Lorena L., Carlo W., Kimberly B., Justin M. und Jonas S.

Das Spiel Hey du alte Schachtel gewann die Gruppe um Thomas K. mit Tom. S, Julian H., Maylin D., Pia L., Jens A. und Sophie vdM.

Zum glorreichen Spiel Schnitzeljagd (wir berichteten) gibt es indes auch noch einen Nachbrenner: Da es zwei der Ältesten ja bekanntlich tatsächlich auf die Reihe brachten (es tut mir ja leid!) schon nach weniger als 20 Minuten gefangen zu werden, war der Sieger da ja ohnehin klar: Die Gruppe um Jan S., mit Lisa H., Felix M., Stella-Sophie P., Leonie K., Anna G., Jil S., Till A., Hannah J., Romy H., Lorena L., Sophie vdM., Justus P., Louis dW., Noah Elias T., Joke B. und Jonas S. Glückwunsch an alle Gewinner! Nächstes Jahr bin ich auch etwas schneller beim Spuren legen. Versprochen!

So, nachdem wir das nun auch hätten, können wir uns jetzt auch dem Abendprogramm von heute widmen: Die Ältesten der Jüngsten um Jarla und Malte führten uns nach dem Erfolg der ersten Show auch heute wieder durch den Abend. Beim Parcour, Kleiderspiel, Herzblatt oder der Flachwitze Challenge traten die Gruppen wieder gegeneinander an und hatten dabei viel Spaß. Ein zweiter gelungener Abend und es vielleicht wird es ja auch noch einen Dritten geben.

So ist der Sonntag dann auch vorbei und morgen geht es in die zweite und letzte Woche.

Grüße aus dem Gallischen Dorf und eine schöne Woche an alle, die arbeiten müssen. Aus eigenem Interesse hoffen wir, dass die Woche zwar genau so aufregend und spaßig wird wie die erste, aber trotzdem ganz langsam vorbei geht.

11. Tag Monntag 15.08.2016

In der vergangenen Nacht geschah etwas gar Schauriges, denn mitten in der ruhigen Nacht erklang scheußliches Wolfsgeheul, welches die gallischen Dorfbewohner in Angst und Schrecken versetzte. Es war Zeit für ihre härteste aller Prüfungen, um sich als wahrer Gallier zu behaupten. Eine Wanderung im finsteren Wald stand bevor. In Gruppen geteilt wanderten die Dorfjüngsten durch Spinnennetzte des Grauens, erschraken vor lauten Böllern und erzitterten unter eiskalten Wasserduschen. Die Wanderung erstreckte sich über zwei Stunden, bis die Dorfbewohner vor lauter Erschöpfung wieder in ihre Betten fallen konnten, zuvor jedoch einige Rätsel lösen mussten, damit ihre Rückkehr überhaupt möglich wurde.

Nach der erschöpfenden Wanderung in der Nacht, begann der folgende Tag erst um 10 Uhr, damit sich sowohl die Dorfältesten, als auch die Jüngsten mal ordentlich erholen konnten.

Danach ging es zur Porträterstellung der Gruppe, um die vergangene Nacht, sowie sämtliche Aufnahmeriten der vergangenen Tage in Erinnerung zu bewahren.

Zur kleinen Stärkung am Mittag gab es dann das alemannische Volksgericht Currywurst.

Danach mussten sich die Dorfbewohner erneut im kühlen Nass behaupten. In Spielen wie Kellnern, Wasserlimbo, Schwammstaffellauf oder Münzen werfen, konnten die Bewohner wiedermal ihr Geschick beweisen. Am besten stellte sich die Gruppe von Jarla K. an, mit Joel W., Arne S., Hannah H., Anna G., Kathrin T., Jens A., Mika D. und Mathis B..

Am Abend stand dann eine ganz besondere Festlichkeit an, der Casinoabend. Sämtliche Dorfbewohner schmissen sich in ihre schönsten Rüstungen und Gewänder, um um Goldmünzen, Wildschweine und allerlei Kostbarem zu spielen. Der größte Glückspilz war an diesem Abend Tom S., der mit großem Abstand die meisten Münzen sammeln konnte.

Ein besonderer Dank gilt an diesem Abend dem Küchenteam, die wie auch schon die Jahre zuvor wieder unter tagelanger Vorbereitung und mit viel Scheiß und Arbeit ein wirklich großartiges Festmahl zauberten. Neben allerlei Frittiertem gab es viele Salate, Fleischgerichte und kleine Leckereien, die wirklich jedem Gallier gefallen. Vielen Dank im Namen aller an Schlammie, Anne, Kerstin, Andre und Rainer und gute Nacht aus unserem Dorf!

 

12. Tag Dienstag 16.08.2016

Gestern wurde „gezwungenermaßen“ ja etwas länger geschlafen, aber das glich Hahn Kokolorix heute wieder umgehend aus, indem er einfach schon um 7:00 Uhr das Dorf wachkrähte. Das Aufstehen fiel wieder schwer, aber nach dem Frühstück war auch schon wieder die Vorfreude da.

Denn heute war der große Tag, die Stürmung des Fort Fun konnte beginnen. So ging es dann pünktlich mit dem ganzen Dorf auf die Karren, ein bisschen Schlaf konnte noch nachgeholt werden, und kaum angekommen, wurde das ganze Fort eingenommen. Ausgestattet mit Fresspaketen, bestehend aus den in ganz Gallien berühmten Sandwichen und von Schlammix samt Küchenteam, Getränken und ein bisschen Süßigkeiten ging es auf die Achterbahnen und anderen Attraktionen. Es konnte die Wasserbahn runter gerast, die Bremsen auf der Sommerrodelbahn nutzlos gemacht und in einer interaktiven Vorstellung gegen Roboter-Cowboys gekämpft werden.

In den verschiedenen Saloons wurde sich weiter gestärkt oder eine Kleinigkeit für zuhause mitgenommen. Desweiteren musste einer der Dorfältesten auch noch eine Strafe aus „der besten Show der Welt“ am vergangenen Freitag über sich ergehen lassen. Den ganzen Tag im Fort Fun musste als Biene Maja rumgelaufen werden, was immer wieder für Spaß oder auch ein bisschen Fremdschämen sorgte, bei allen die es gesehen hatten. Aber auch das war am Ende kein Problem.

Das Wetter spielte den ganzen Tag hervorragend mit und zurück im Dorf angekommen, machte man es sich direkt an den auf dem Hof aufgestellten Tischen gemütlich, denn Grillmeister Andre sorgten wieder für kulinarischen Hochgenuss direkt vom Grill.

Danach merkte man aber auch, wie lang, warm und anstrengend der Tag war. Es wurde die Vorstellung „Hüter des Lichts“ gezeigt und am Lagerfeuer Stockbrot gemacht, während einer der Jüngsten, Malte R. das ganze Dorf mit Lagerfeuermusik erfreute. Aber nach und nach schliefen auch währenddessen noch alle ein.

Eine Gute Nacht aus dem gallischen Dorf.

13. Tag Mittwoch 17.08.2016

Mal wieder waren die Kraftreserven im ganzen Dorf soweit erschöpft, dass man den Kokolorix zur Überraschung der Dorfjüngsten wieder für eine Stunde ruhig stellen musste. Eine Stunde verspätet ging es also zum Frühsport, zum Frühstück und dann – zum Aufräumen!

Denn dem Dorf sah man die nunmehr fast zwei Wochen Besatzung des gallisch-niederrheinischen Stammes an. Die Schlafkojen und Rüstungsbehältnisse mussten dringend eine ordentlichen Reinigung unterzogen werden. Unter Aufsicht und Mithilfe der Dorfältesten, die natürlich allerlei Erfahrung mit solchen Fällen haben, wurde sich also dem Chaos angenommen.

Majestix Marco zeigte sich zum Ende der Aktion zufrieden mit dem Ergebnis, sodass man nach einer kurzen „Versteigerung“ der vielen Fundsachen noch ein bisschen Freizeit hatte.

Nach dem Mittag, Schlammix und Team bereitete Bratwurst mit Kartoffeln und Rotkohl zu, ging es dann an den lange angekündigten zweiten Teil der Dorfolympiade. So wurde wieder drei ganze Stunden in Gruppen die Umgebung durchstreift und dabei die meisten Aufgaben auch gut, manche wenige nicht so gut, gemeistert. Die letzte Chance für die große Lagerwertung, und die Kinder wollten diese nutzen.

Zum Abend hin gab es dann nach einer kurzfristigen verzehnfachung der Meldungen zur Show „Talentix“. Die Dorfjüngsten – und auch einige der Ältesten – hatten nun die Möglichkeit, ihre Talente der Jury zu präsentieren. Die bestand durch keine geringeren als unseren Bundestrainer Jogi Löw, der „Keine-Ahnung-wie-die-berühmt-geworden-ist“ Queen Daniela Katzenberger, der echten Queen des ägyptischen Reiches, Pharaonin Kleopatra und dem als Kind in den Zaubertrank gefallenen Obelix. Geführt durch die Show von Joko und Klaas, gefüllt durch ein Spontan-Wenn-Ich-Du-Wäre, und aufgeheizt von Sonja, gab es nun vielen Demonstrationen des schlummernden Talents in den Dorfjüngsten zu bewundern. Es wurde gesungen, Gitarre gespielt, Texte umgedichtet, getanzt, Herzschmerz rübergebracht und auch eine Kopfstand-Challenge war zu bewundern. Die vielen TV-Anstalten, die die Show Live aus dem gallischen Dorf übertrugen beschwerten sich nach über zwei Stunden wegen der unangemeldeten Überlänge, sodass Majestix Marco dem grandiosen Schauspiel dann ein Ende setzen musste.

Die Stimmung war Top, alle hatten Spaß und so ging es dann auch ins Bett. Denn nach der Dorfreinigung heute geht es Morgen an die letzte Reinigung der Dorfbewohner im Wasserloch Finto.

Zum Vor-Vorletzten mal, Gute Nacht aus dem fernen und doch nahen gallischen Dorf.

14. Tag Donnerstag 18.08.2016

Waschtag! Zum letzten mal – und dieses Mal wohl am dringendsten – ging der Stamm geschlossen ins nah gelegene Wasserloch „Finto“. Da die Dorfbewohner in den morgendlichen Vorbereitungen solcher Reisen mittlerweile aber so eingespielt ist, musste Heute nicht früher geweckt werden. So ging es zur gewohnten Zeit zum Frühsport und anschließenden Frühstück.

Der gallische Wettergott meinte es heute auch endlich mal gut mit uns, zum ersten Mal beim Besuch in einem Wasserloch konnte auch der Außenbereich genutzt werden, und so wurde dann noch im Dorf zur Masseneincrem-Aktion für die Jüngsten gerufen – man will ja keine verbrannten Gallier am Ende des Tages!

Also ab auf die Karren und los. Angekommen machte sich das ganze Dorf direkt auf der großzügigen Grünfläche im Außenbereich breit.

Zum normalen Toben im Becken, entspannen im Geysir und Super-Speed-Rutschen stand jetzt also auch noch die Mission Braun werden auf dem Programm, und so sah man viele der Jüngsten, die doch tatsächlich verpassten Schlaf der letzten zwei Wochen auf den bereitgestellten Liegemöglichkeiten nachholten. Dann kommen sie wenigstens wieder topfit zuhause an.

Zum Mittag gab es mal wieder frisch von Rainix erlegte Schnitzel, die schneller vergriffen waren, als man gucken konnte. Manche stärkten sich auch nach all dem Schlaf noch in der Wasserloch eigenen Schänke, sodass es Nachmittags genau so weitergehen konnte.

Wieder im Dorf angekommen, nach dem Lüften der Gewänder, wurde wieder Essen aufgetischt. Heimatgefühle durch Schlüsen-Soße bei Pommes und Fleischrolle kamen auf.

Aber Abends gab es ja schon wieder was – nach dem großartigen Erfolg des ersten Mals aß man wieder Stockbrot, Marshmallows oder Speck am Lagerfeuer und wünschte sich nochmal die Zeit von vor zwei Wochen zurück. Ist das Dorfleben wirklich schon vorbei?

Zeitgleich wurde im Innenhof der Streifen „Pitch Perfect gezeigt“. Siegerehrungen gab es auch noch zu verkünden. So gingen die letzten Spiele für die Lagerwertung an folgende Gruppen: Das Asterix Spiel (Beta Version) gewann die Gruppe um Lars I., Joel W., Peter M., Anna G., Carlo W., Alina T., Cheyenn T. und Marlon I. Die Punkte für den ersten Platz beim zweiten Teil der Dorfolympiade sicherte sich Jan S. mit seiner Gruppe, bestehend aus Joel W., Naima G., Maylin D., Kathrin T., Carlo W., Justin M., Mika D. und Jonas S. Das letzte ausgewertete Spiel war die große Wasserolympiade, die 10 Punkte gingen an die Gruppe von Jarla K. mit Joel W. (kristallisiert sich da ein Favorit heraus?), Arne S., Hannah H., Anna G., Kathrin T., Jens A., Mika D. und Mathis B.

Morgen werden hier die Zelte abgebrochen, das Dorf wird nach und nach zurückgebaut, damit wir hier am Samstag gegen 11:00 aufbrechen können. Der Gallische Stamm wird dann in der niederrheinischen Heimat um etwa 13:30 – 14:00 Uhr zurückerwartet.

Vorher geht es aber Morgen noch an den alljährlichen, tränenreichen Abschied. Man darf gespannt sein, ob man alle der Dorfjüngsten aus dem Stamm hier loseisen kann, nach diesen zwei Wochen.

In diesem Sinne, ein Vorletztes Mal Grüße aus dem gallischen Dorf und eine gute Nacht. 

15. Tag Freitag 19.08.2016

Der Tag ist gekommen. Vor genau zwei Wochen liebevoll errichtet, hat der Stamm heute wieder gemeinsam das Dorf zurückgebaut. Aus Erfahrungen der letzten Jahre wusste man, dass man sich auf die Jüngsten wieder verlassen kann, sodass auch heute wieder eine Stunde später in den Tag gestartet wurde. Zum Frühsport noch das heutige Geburtstagskind Pia-Marie S. wie gewohnt dreisprachig beglückwünscht, ging es nach dem Frühstück dann direkt los.

Während die Jüngsten noch kurz Zeit hatten zum Verschnaufen, wurden bereits die getrennten Schlafnischen aufgelöst, Büromaterial zu einem großen Teil auf die Karren verladen und sonstige Kleine Arbeiten angefangen. Alle gemeinsam bauten dann die Betten ab und errichteten das traditionelle Matratzenlager für die letzte Nacht. Schnell noch alles schön gemütlich gemacht, schlug es dann auch schon Mittag. Zum letzten Mal in der gewohnten Schänke gab es heute zur Stärkung Curryreis mit Hähnchen. Zum letzten Mal, denn auch die Schänke wurde mit Unterstützung der größeren Jüngsten dann sofort zurückgebaut, sodass zum Abend hin dann in der Dorfmitte gespeist wurde.

Vorher durfte aber entspannt werden, denn auch dieses Jahr ging es so flott, dass man noch genug Zeit am Nachmittag hatte, um in der nächsten Stadt sein letztes Taschengeld loszuwerden oder aber in der Dorfmitte zwei Filmen zu folgen. Manche Kinder nutzten auch die Zeit für sich und verbrachten die letzten Stunden im gallischen Dorf zusammen außerhalb des Stammes.

Schon gab es zum letzten Mal Abendessen und die Zeit bis zum Abend wurde gesellig verbracht, bevor Majestix Marco dann durch eine kleine Abendshow führte. Neben Fotos und einem Lagervideo, welches auch noch beim Nachtreffen zu sehen sein wird, gab es noch eine kleine Aufführung seitens der Dorfältesten  und ein Musikstück von Malte R. zu bestaunen. Kurz vor Schluss gab es dann noch die große Krönung der Besten. Denn die Lagerwertung wurde abgeschlossen und für die ersten drei Plätze gab es einen ferngesteuerten Helikopter, eine Digitalkamera oder ein ferngesteuertes Auto von jeweils hohen Werten zu gewinnen. So gab es zwei erste Plätze mit tollen 65 Punkten, die an Anna G. und Joel W. nach einer sagenhaften Aufholjagd gingen. Dicht gefolgt von Peter M. der auch noch auf das Treppchen kam.

Gutscheine für das Lager nächstes Jahr mit verschiedenen Werten von bis zu 25 Euro gingen an Cheyenn vH., Alina T. und Carlo W. auf den Plätzen 4-6.

Und dann folgte der große tränenreiche Abschied. Marco holte jeden einzelnen der Dorfältesten auf die Bühne und verlor noch ein paar schöne Worte. Aber auch Marco ist abermals Danke zu sagen. Ohne ihn geht hier nichts, und wenn er nicht bereits schon wieder mit den Vorbereitungen für das nächste Lager begonnen hätte, das ganze Jahr, 24/7, dann könnte man das gar nicht durchführen. Danke Marco, wir alle hoffen, dass du auch die nächsten Jahre noch so weit es dir möglich ist, dabei bleibst. Dass das ein bisschen schwieriger wird als ohnehin schon, das ließ er die Jüngsten und Ältesten mit einer geplatzten Bombe wissen. Marco und seine Frau Michaela, die ja leider nur ein Wochenende bei uns weilte, werden Eltern! Das ganze Team, und ich vermute, stellvertretend kann ich auch für die Kinder sprechen, wünschen euch alles Gute.

Nach einigen Tränen bei den Jüngsten ging dann auch der Abend zu Ende. Das Lager ist so gut wie vorbei und das betrachten wir mit einem lachenden, aber vor Allem auch einem weinenden Auge. Danke für die tollen zwei Wochen an alle beteiligten und hoffentlich bis nächstes Jahr!

Zum letzten Mal in diesem Jahr einen Gruß aus dem Sauerland an den Niederrhein und bis Morgen vom Tagebuchschreiber Dennis.

Chronik Ferienlager 2017

Tag 1 Freitag 11.08.2017

Heute Morgen um 9:00Uhr brachen die ersten Schlümpfe von unserem schönen Städtchen Goch auf, um im Sauerland in Schönholthausen unser zeitweiliges Lager zu errichten.

Angeführt wurde diese zweiwöchige Umsiedelung von unserem ganz persönlichen Papa Schlumpf Marco in Begleitung seines engsten Kreises, den getreuen Gründervätern und –müttern, und den ersten jungen Siedlern.

Dieses Jahr schafften wir es, unsere Behausungen erstaunlich schnell zu errichten, da die Rohstoffe für die Pilzhäuser schnell geliefert und fast noch schneller verbaut wurden. Bereits gegen 17Uhr waren unsere Schlafstätten vollständig hergerichtet und unser Dorf betriebsbereit – es fehlen nur noch die Bewohner, deren morgiger Ankunft freudig entgegen gefiebert wird.

Am Abend wurden die fleißigen Schlümpfe mit einem Festmahl aus belegtem Teig für ihre harte Arbeit belohnt und ließen den Rest des Abends ruhig ausklingen.

 

Tag 2 Samstag 12.08.2017

Nach einer geruhsamen Nacht begaben sich die bereits angekommenen Schlümpfe heute leider ohne Papa Schlumpf Marco, der die Leitung für diesen verregneten Samstag an seine Vertrauten Vossi, Pascal und Daniel übertrug, zum Frühstück.

Ein paar belegte Brötchen und einige Becher Kakao später, fühlte sich das Team gestärkt genug, um sich den verbliebenen, anfallenden Aufbauarbeiten zu widmen. Da diese Dank Energieschub recht schnell erledigt waren, blieb nichts anderes zu tun, als auf die Ankunft der restlichen blauen Siedler zu warten. Auf Grund von einigen Hindernissen – vor allem in Form von langen und langsamen Schlangen – erreichten die Schlümpfe das Sauerland mit einiger Verspätung etwa gegen 15Uhr, wo die Anderen sie bereits mit einigen Liedern zu Ehren des Geburtstagkindes Marius M. erwarteten.

Das Mittagessen, bestehend aus Spätzle, Rahmsoße und Erbsensuppe, wurde heißhungrig verschlungen. Kurz darauf begann das große Einrüseln. Hütten wurden zugeteilt, Betten wurden bezogen und als schließlich auch die letzten Kuscheltiere ihren Platz gefunden hatten, wurde zur Versammlung in der Haupthalle gerufen.

Die Gruppenaufteilung erfolgte und innerhalb der vier Gruppen, genannt Schlumpfinis, die schlaubigen Schlümpfe, Gargamels Armee und die Schlumpfianer, wurden Bänder angelegt, Ansteckbuttons erstellt, Fotos gemacht und die ersten Spiele im kleinen Kreis gespielt, um sich ein wenig zu beschnuppern.

Später schlossen sich die Kleingruppen wieder zu einer großen Gemeinde zusammen, in der neben dem Fallschirm-Klassiker unter anderem auch ein Bierdeckel-Wettkampf und eine Runde Knotenmutter ausgetragen wurde. Trotz der freudig erwarteten Ankunft der Dorfbewohner spielte das Wetter leider nicht mit, weshalb der Fallschirm etwas frühzeitig wieder eingerollt werden musste.

Zum Glück wurden die Schlümpfe keine halbe Stunde später schon von Rainers und Andrés Grillkünsten beglückt, die uns mit Speckläppchen, Hähnchen und Würstchen versorgten.

Am Abend folgte als letzter Punkt an der Tagesordnung das erste Dorffest, bei dem sich alle Schlümpfe etwas besser kennenlernen konnten. Stundenlang wurde Musik gespielt und getanzt; dementsprechend erschöpft sind die Schlümpfe anschließend auch eingeschlafen.

Tag 3 Sonntag 13.08.2017

Wie es sich für einen Sonntagmorgen gehört, wurden die Schlümpfe mit Glockengeläut geweckt. Anstelle von sportlichen Aktivitäten wurde der heutige Geburtstagsschlumpf Phil S. beschenkt und besungen. Daraufhin folgte ein ausgiebiges Frühstück.

Da es an diesem Morgen einigermaßen sonnig war, rückten die Schlümpfe aus um die nähere Umgebung ihres Dorfes zu erkunden. Der fast zweistündige Ortsrundgang kostete die Schlümpfe einiges an Kraft.

Zur Stärkung gab es am Mittag Nudeln mit Bolognese-Soße. Danach ging es weiter mit Dekorationsarbeiten, die in den Kleingruppen des Vortags getätigt wurden. Es wurden Girlanden und Fahnen gebastelt, Banner und Schlumpfköpfe gemalt und schließlich auch die T-Shirts, die uns als Mitglieder dieses Schlumpfdorfes auszeichnen, beschriftet.

Nach getaner Arbeit gab es natürlich erneut Speis und Trank für die fleißigen Helfer; dieses Mal weniger ausladend als zur Mittagsstunde, dafür aber genauso ausgefallen und lecker.

Bevor die Schlümpfe sich dem Abendprogramm widmeten, bei dem die Gründerschlümpfe und die jungen Siedler gegeneinander antraten, gab es noch eine kurze Atempause, die von einer Evakuierungsprobe unterbrochen wurde. Die Schlümpfe probten erfolgreich, wie sie sich in einem Notfall am schnellsten aus dem Dorf retten können.

Die Spiele des Abendprogramms „Schlag den Betreuer“ waren von äußerst verschiedener Natur. Neben sportlichen Aktivitäten wie dem Sockenkampf und einigen Wettläufen gegen die Zeit, gab es auch außergewöhnlichere Spiele wie die Rasierschaumschlacht und eine wortwörtliche Geschmacksexplosion; bei Schätzfragen und Rückwärts Lieder raten wurden die geistigen Fähigkeiten der Teilnehmer gefordert. Aufgrund der unterschiedlichen Schnelligkeit der Gruppen variierte die Zu-Bett-geh-Zeit aller Schlümpfe ein wenig.

Der erste volle Tag im Schlumpfendorf war ein Erfolg und den verbleibenden Tagen wird freudig entgegen gesehen!

 

 

Tag 4 Montag, 14.08.2017

Obwohl die Sonne am heutigen Tag kräftig geschienen hat, war es ein feuchtfröhlicher Tag. Die Dorfbewohner tätigten heute ihre erste Tagesreise zum nahegelegenen Schwimmbad in Finnentrop.

Um sich auf einen Tagesausflug vorzubereiten, muss natürlich vor allem in der Anfangszeit früh aufgestanden werden, damit auch jeder all sein benötigtes Hab und Gut finden und als Reisegepäck verstauen kann. Zur Stärkung gab es morgens nach einer Sporteinlage leckere Brote, danach wurden auch schon unsere getreuen Transportmittel bestiegen, die uns sicher bis nach Finnentrop brachten.

Da wir ein wenig schneller als erwartet an unser Ziel kamen, fanden wir uns zunächst vor verschlossenen Türen wieder, die allerdings sehr schnell für uns geöffnet wurden, sodass die Badeschlümpfe rasch ins Wasser konnten.

Sie verbrachten den Tag auf Liegen, im Whirlpool, auf der Rutsche, auf dem Volleyballfeld oder sogar im heißen Dampfbad.

Zur Mittagszeit servierten die Kochschlümpfe köstliche Schnitzel, die auch im Handumdrehen verdrückt wurden. Dazu gab es gesundes Allerlei (und Schokolade).

Am Ende des Tages holte die Erschöpfung die Schlümpfe ein. Sodass nach einem Abendmahl bestehend aus Pommes und Currywurst nur noch der Film „Pets“ abgespielt wurde, den die Schlümpfe mit bereits zufallenden Augenliedern gerade schauen.

Tag 5 Dienstag 15.08.2017

Heute begann der Alltag mit einem Spaziergang; der Dackel Waldemar aus der Regenbogengasse 3 wurde gemeinschaftlich von allen Schlümpfen singend ausgeführt. Nach dem Gassi gehen ging es mit einem ausgiebigen Frühstück weiter.

Das erste Spiel des Tages wurde bei strahlendem Sonnenschein gespielt. Während Papa Schlumpf Marcos innerer Kreis die letzten Dekorationen im Dorf vornahm, machten sich einige der älteren Schlümpfe auf den Weg ins Grüne, um dort auf kleine Gruppen zu warten, die bei ihren Stationen Rätsel lösen mussten. Die geheimen Botschaften, die die Schlümpfe entschlüsseln mussten, warteten an den unterschiedlichsten Orten auf die Dorfbewohner, wie es beim Jusischen Kreis Tradition ist.

Nach erfolgreicher Entschlüsselung wurde sich wieder im Dorf eingefunden, wo es zum Mittagessen Frikadellen mit Kartoffeln, Erbsen und Möhren, Salat und Soße gab. Zum Nachtisch wurde Wassereis aufgetischt. Es folgte eine ausgiebige Mittagspause, während der es außerhalb des Dorfes zu Unwettern kam.

Auf Grund dessen fand der zweite Punkt der Tagesordnung innerhalb des geschützten Dorfes statt. Da jeder Schlumpf durch eine bestimmte Charaktereigenschaft geprägt ist, ist es bei uns auch möglich diesen in den IchAGs nachzugehen. Es wurden Brownies gebacken, Bücher gefalten, Leinwände bemalt, Fußball und Völkerball gespielt, Traumfänger und Postkarten gebastelt; für jeden Schlumpf war etwas dabei.

Am Abend schlüpften die Schlümpfe in außergewöhnliche Gewänder, verkleideten sich und begaben sich auf Freunde- und Partnersuche. Es war eine sehr rege Zettelwirtschaft, die da heute Abend betrieben wurde.

Bei dem allseits beliebten Kostümwettbewerb sahnte Mara C. den ersten Platz, Enno H. den zweiten und Mathis B. den dritten Platz ab. Als Preis wurden Schnuppbudengutscheine ausgeschrieben und Spielzeug fürs Schwimmbad verteilt.

Schließlich, nach Gesang und Tanz, gingen die Lichter aus und die Schlümpfe zur Ruhe.

Tag 6 Mittwoch, 16.08.2017

Was für ein Chaos! Während des Vormittags waren überall im Dorf verstreut zahlreiche Nummern mit Bildern auf der Rückseite zu finden, die die Schlümpfe in der richtigen Reihenfolge (die ihnen von einem Würfel und einem Spielbrett vorgegeben wurde) suchen und finden mussten.

Es war ein harter Wettkampf gegen die Zeit und die gegnerischen Teams, bei dem Schokoküsse verzehrt, Schubkarren gefahren, Wappen gemalt, Fragen beantwortet und Lieder gegurgelt werden mussten.

Sobald das Spiel vorbei war, gab es noch eine weitere Form des Chaos, die bewältigt werden musste. Die verschiedenen Dorfteile waren der Verwüstung der jungen Schlümpfe anheimgefallen; der Boden war vor lauter umherfliegenden Kleidungsstücken schwer zu finden. Also wurde mit Hilfe der großen Schlümpfe einmal klar Schiff gemacht, bis der Boden wieder zu erkennen und die meisten Kleidungsstücke ihren Besitzer wiedergefunden hatten.

Nach getaner Aufräumarbeit versammelte man sich zum Essen, bei dem Kartoffelpüree, Spiegeleier und auch eine gute Menge Spinat zum Groß und Stark werden verdrückt wurden.

Was nun folgte war der erste Teil der alljährlichen Lagerolympiade. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen zogen die Schlümpfe los, um verschiedene Spiele zu spielen und Aufgaben zu bewältigen. Von Geschicklichkeitsspielen über Ratespiele zu sportlichen Challenges war alles mit von der Partie. Auch wenn die Begeisterung der Schlümpfe unterschiedlich ausfiel, war es doch für alle ein ereignisreicher Nachmittag, bei dem viel gelacht wurde.

Als es dann auf den Abend zuging, stärkten sich die Schlümpfe zunächst mit Broten und den verbliebenen Eiern vom Mittag, bevor die älteren Jungschlümpfe schließlich eine ganze Show auf die Beine stellten, die das ganze Dorf zu unterhalten vermochte. Auch wurden bereits die ersten Siegerehrungen vollzogen.

Bei dem morgendlichen Chaosspiel gewann die Gruppe um Lars I. bestehend aus Felix M., Naima G., Kevin T., Annabelle V., Tim M., Kathrin T., Tim B., Paul L., Jakob B. und Torben D..

Den ersten Platz bei dem ersten Teil der Lagerolympiade sahnte Lisa H.s Gruppe mit Peter M., Maike S., Annabelle V., Patrick S., Jil S., Noah Elias T. und Joke B. ab.

Tag 7 Donnerstag 17.08.2017

Zum Unwillen der allgemein Bevölkerung wurde das Dorf heute bereits vierzig Minuten vor der üblichen Zeit geweckt, denn für die Schlümpfe ging es heute zum Spaßbad AquaMagis.

Auf einen raschen Elefantenspaziergang in einem Wald voller riesiger Bäume folgten das Frühstück und schließlich eine halbstündige Busfahrt, bevor die blauen Dorfbewohner an ihr Ziel kamen.

Hosen und T-Shirts, Socken und Schuhe wurden gegen Badehose, Badeanzug, Bikini und Flipflops eingetauscht und dann ging der Spaß auch schon los.

Neben den Rutschen, für die das AquaMagis berühmt berüchtigt ist - es gibt eine Loopingrutsche, zwei Falltürrutschen und mehrere Reifenrutschen; genauso wie einige Stehrutschen - war es den Schlümpfen auch möglich, sich in den heißen Saunen zu entspannen.

Um die Mittagszeit konnten sich die Schlümpfe im Außenbereich über die köstlichen Sandwiches, die das Küchenteam für diese speziellen Anlässe vorbereitet, hermachen; genauso wie über Karotten und ein paar Süßigkeiten.

Einige der Schlümpfe verbrachten die letzten Stunden im Schwimmbad auf den Rutschen, andere genossen das salzige Wasser im warmen Solebad, wieder andere ließen sich im Whirlpool ordentlich durchblubbern. Gegen 17Uhr war es Zeit zum Aufbruch, die Schlümpfe begaben sich auf den Heimweg.

Kaum im Dorf angekommen wurde auch schon das Abendessen aufgetischt. An diesem bewölkten Donnerstag gab es selbstgemachte Döner.

Wie bereits am Montag waren die Schlümpfe auch nach dem heutigen Tagesausflug erschöpft und so gab es ein eher ruhiges Abendprogramm. 

Die Thematik des Tages wurde allerdings beibehalten und so ging es mit dem Disneyfilm „Vaiana“ weiter, bei dem das Wasser einen eigenen Charakter hat.

Tag 8 Freitag 18.08.2017

Wenn es draußen Sturzbäche zu regnen scheint, verbringt man (oder Schlumpf) den Tag gerne im wohlig-warmen Drinnen. Als heute Morgen geweckt wurde, schüttete es draußen wie aus Eimern und so musste auch das Programm an diesen verregneten Tag angepasst werden.

Zunächst wurde der Geburtstagsschlumpf Jolanda D. feierlich in dem trockenen Gemeindehaus von der gesamten Dorfbevölkerung besungen und hochleben gelassen; anschließend daran gab es Frühstück.

Auf Grund des Wetters (welches sich gefühlt mit jeder Minute verschlimmerte) wurde eine Hallenolympiade veranstaltet, geleitet von unserem Festival-Schlumpf Felix, der alle Gruppen an die verschiedenen Stationen verteilte. Es wurde auf Matratzen durch die Halle gerutscht, Karten wurden mit Mündern weitergegeben, Flaschen wurden mit einem Handgriff auf den Kopf gestellt, Eddings wurden über Kästen balanciert und in den Duschen wurden Wasserbomben mit Nägeln und  Helmen zum Platzen gebracht. Unerwarteter Weise dauerte die Hallenolympiade länger an als so manche Spiele, die durch die Umgebung des Dorfes führen.

Dementsprechend wurde das Mittagessen auch mit etwas Verspätung aufgetischt. Die Kochschlümpfe haben heute eine köstliche Mahlzeit aus Hähnchen, Reis und Currysoße vorbereitet; als Beilage gab es Salat; als Nachtisch Vanillepudding. Als kleine Überraschung wurde nach dem Mittagessen der Sourland2017 Trailer veröffentlicht.

Das weitere Tagesprogramm wurde von den großen Jungschlümpfen vorbereitet. Zuerst wurde die gesamte Bevölkerung in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die verschiedene Aufgaben bekamen, die sie später vorstellen sollten. So tauschte eine Gruppe das Geschlecht, zwei andere stellten ein ganzes Theaterstück, einmal mit, einmal ohne Ton, auf die Beine, wieder eine andere bereitete Leckereien für den Folgetag vor, ein Tanz wurde aufgeführt und ein großes Gruppenbild gemalt. Herausstach besonders die Gruppe, die ein ganzes Lied komponierte, dichtete und schließlich auch vorführte.

Nachdem Mittagsprogramm gab es Abendessen, danach folgte der zweite Teil der Kidsshow, bei dem die Beteiligung sehr rege war. Die drei jüngeren Gruppen und die Betreuer traten gegeneinander an, geleitet von den Schlumpfianern. Es wurde Tic-Tac-Toe im Sackhüpf-Format gespielt, Quizfragen beantwortet, Toilettenpapierrollen gestapelt und Kräfte gemessen.

Anschließend folgte noch die Siegerehrung der Hallenolympiade, aus der Jan S. Gruppe als Sieger herausging. Zu dieser Gruppe zählten auch Wilko W., Enno M., Julia N., Annabelle V., Naima G., Mika D., Tobias A., Bastian K. und Phil S..

Tag 9 Samstag 19.08.2017

Dass die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat, ist altbekannt. So kommt es gleichermaßen kaum überraschend ebenso wie unerwartet, dass die Zeit der Schlümpfe im schönen Schlumpfholthausen schon zur Hälfte vorbei ist. Zur selben Zeit in einer Woche wird unser Dorf abgebaut sein und jeder Schlumpf schon wieder in seinem eigenen Bett am Niederrhein liegen. Doch bevor das geschieht verbleiben noch sieben Tage, die bis zum Rand mit Spiel, Spaß und Action gefüllt sein werden.

So auch der heutige Tag. Im Gegensatz zum gestrigen Tag, entschied sich die Sonne dazu, heute auch mal ab und zu zwischen den Wolken herauszuschauen und die Dorfbewohner ein wenig aufzuwärmen, was bei dem Schlumpfspiel, das in der Innenstadt von Schlumpfholthausen gespielt wurde, sehr angenehm war.

Die Schlümpfe wurden von einem Schlumpf, von einem Ort zum nächsten geschickt, um den Zauber zu brechen, mit dem Schlumpfine von der Hexe Hogartha belegt wurde. Dazu mussten sie verschiedene Zutaten und Dinge von einem Ort zum anderen bringen, um an die Zaubertrankzutaten zu gelangen.

Das Spiel zog sich bis in den Nachmittag hinein, weswegen das Mittagessen heute nicht in einer großen Gruppe im Speisesaal stattfand, sondern in kleinen Grüppchen, die sich eine Pause von ihrem Dauerlauf gönnten. Zur Stärkung gab es Möhrenuntereinander und Würstchen.

Während die Schlümpfe durch die Ortschaft stromerten, wurden in der Schützenhalle die Vorbereitungen für das große SourlandFestival2017 getroffen, das von den Festival-Schlümpfen Daniel, Felix und Pia in die Wege geleitet wurde. Stände wurden errichtet, Zelte aufgebaut und die Bühne für die Gast-DJs herausgeputzt.

Nachdem die Schlümpfe den Zaubertrank gebraut hatten, gab es eine lange Pause, in der dafür gesorgt wurde, dass alle Dorfbewohner gesäubert wurden.

Anschließend begann auch schon der Einlass zum Festival. Für Verpflegung wurde gesorgt; es gab süße oder herzhafte Crepes, eine süße Gulaschsuppe, Popcorn, einem Schokoladenbrunnen und Süßigkeiten. Natürlich wurde neben der Musik, die von den herausragenden DJs BeWicked, Jay Kay, PiSte, DJ Lazy Butter und Rage gemacht wurde, auch noch andere Unterhaltung. Die Schlümpfe konnten sich Perlen in die Haare flechten oder tätowieren lassen, außerdem konnten Karten beschriftet werden, die an Luftballons gehängt wurden, die schließlich alle in den Himmel stiegen.

Ein paar kleine Aufräumarbeiten später ging es für die Schlümpfe ins Bett und so ging der letzte Tag der ersten Hälfte der Ferienfreizeit zu Ende.

Auf das die nächste Woche mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser wird!

Tag 10 Sonntag 20.08.2017

Für die Meisten ist der Sonntag der Tag der Woche, an dem man ausschlafen und entspannen kann; so war es auch an diesem bewölkten Sonntag für die Schlümpfe der Fall. Der Wecker klingelte eine ganze Stunde später, sodass wir uns erst gegen 9:20Uhr Draußen zum Frühsport versammelten; dort gingen wir auf eine kleine Weltreise. Es gab Palmen und Toast; Döner und kotzende Kängurus.

Nach dem Frühstück wurde aufgeräumt, außerdem wurden die Unterschriften aller Schlümpfe gesammelt und schließlich auch Fotos von allen Gruppen gemacht. Anscheinend war letzteres fast eine Sache der Unmöglichkeit, denn als draußen die Sonne zwischen den Wolken auftauchte, wurden die Schlümpfe so sehr geblendet, dass sie kaum die Augen offen halten konnten.

Zu Mittag wurden wir mit Braten, Blumenkohl, Soßen und Kartoffeln verwöhnt; als Nachtisch gab es Eiscreme von dem ersten Vorsitzenden Hermann-Josef Klein, der bei seinem Besuch zu unserer großen Freude direkt das Okay für das Ferienlager 2018 gab.

Nach Speis und Trank zogen die Schlümpfe los, um bei der SuperSauerlandSafari  die wilden Tiere des Sauerlandes in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten und zu erforschen. Unter anderem fanden sie mehrere Janosch-Figuren, Wasserratten und, passend zu unserem Motto, einen Blaubären.

Der Abend wurde für die Schlümpfe mit der Show „Mein bester Feind/Betreuer“ versüßt, bei der zur Unterhaltung aller die Betreuer gegeneinander in Minispielen antraten und auch bestraft wurden, wenn sie verloren. Zu den Minispielen zählten einige Quizrunden, wie Prominenten raten, bei dem die Bestrafung für den Verlierer eine Haarwäsche mit einem sehr unschönen Gebräu war, oder wie ein Parcours, bei dem die Bestrafung ein Tag geschminkt von unserem Lagerleiter im Freizeitpark herumzulaufen war. Die Kinder hatten natürlich ihren Spaß, vor allem, als die ausgewählten Betreuer sich vor allen zum Affen machten, auch wenn diese das anders sahen.

Zu guter Letzt gab es noch zwei Siegerehrungen. Einmal die vom Schlumpfspiel vom Vortag, bei dem die Gruppe um Sophia V. gewann, die aus Tom S., Till A., Hannah J., Alina T., Cheyenne v.H.,  Mathis B. und Leon P. bestand. Des Weiteren wurden auch schon die Sieger der SuperSauerlandSafari gekürt, die da waren Sophia V., Tom S., Enno M., Lorena L.,  Alessia J., Kathrin T., Joschua W. und Paul P..

Tag 11 Montag 21.08.2017

An diesem nebeligen Morgen gingen die Schlümpfe frühmorgendlich für die liebe Aventia (auch bekannt als Laurentia) in die Knie. Nach einem nahrhaften Frühstück ging es mit den verschiedensten IchAGs weiter.

Erneut wurden Fuß- und Völkerball angeboten, ebenso wurde ein weiteres Mal gebacken. Auch die verschiedensten Basteleien waren wieder mit am Start, unter anderem konnte man Frühstücksbrettchen löten, Traumfänger basteln, Armbänder flechten und Postkarten schreiben und bemalen.

Als Mittagessen gab es „nur“ eine wunderbare Hühnersuppe mit Reis zur Stärkung für den nächsten Programmpunkt; das Sammlerspiel, bei dem die jungen Schlümpfe quer durch ganz Schlumpfholthausen geschickt wurden, auf der Suche nach den verschiedensten Dingen. Einheimische wurden um Gaben gebeten, Wiesen wurden gepflückt, Steine gesammelt und Hüte aus Zeitungspapier gefaltet.

Nachdem das Spiel beendet war, wurde zur großen Säuberung gerufen. Zuerst durften die weiblichen Schlümpfe duschen, da sie normalerweise etwas länger als ihre männlichen Vertreter brauchen, um sich für einen festlichen Abend herauszuputzen. Trotzdem hatten die Jungs genug Zeit, sich rechtzeitig zu waschen und für den Abend anzukleiden, sodass die Kinder draußen vor Beginn des alljährlichen Casinoabends noch genügend Zeit hatten, einige schöne Fotos in festlichen Gewändern aufzunehmen und so einen sonnigen Abend mit den Menschen festzuhalten, mit denen sie (mit einigen Ausnahmen natürlich) nur diese zwei Wochen im Jahr haben.

Die Schützenhalle war, als die Schlümpfe die Halle wieder betraten, in ein Casino umgewandelt worden, bei dem sie das Geld, das sie zuvor in Empfang genommen hatten, verspielen konnten. Es wurden unterschiedliche Spiele geboten; unter anderem wurden Karten gespielt, Würfel geworfen und es gab sogar Roulette. Der Sieger des Abends war genau wie im Jahre zuvor Tom S. mit einem gigantischen Haufen (Spiel)Geld.

Zu Abend versorgte uns das unglaubliche Küchenteam mit einem Buffet bestehend aus den verschiedensten Leckereien, wie beispielsweise holländischen Bitterballen und Frikandeln, Frikadellen und Schnitzeln, Kartoffelkroketten und Kräuterbaguettes, Nudelsalat und Tomate-Morzarella – an dieser Stelle ein riesen-, RIESENgroßes Dankeschön ans Küchenteam und die tolle Leistung an diesem Abend und generell die ganzen zwei Wochen über, ohne euch würden wir verhungern (oder an einem Zuckerschock sterben, bei den ganzen Verpflegungspaketen, die alle hier bekommen).

Tag 12 Dienstag 22.08.2017

FUN FUN FUN FUN!! Der heutige Tagesausflug führte unsere Schlumpfendorfgemeinde ins FortFun.

Das FortFun ist seit Jahren eines der beliebststen Ausflugsziele des JRK-Ferienlagers, so auch dieses Jahr.

Da am Vortag bereits erwähnt wurde, wo es heute hinging, waren die Schlümpfe auch nicht allzu überrascht als der Alarm heute Morgen schon um 7:00Uhr klingelte und alle aus ihren Betten holte.

Zum Frühsport wurde Vater Abraham gesungen, danach ging es munter mit dem Frühstück weiter. Um für Stärkung im Abenteuerpark zu sorgen, hatte das Küchenteam neben dem Stress des Buffets vom Vortag auch noch die Zeit gefunden, über 300 vorzügliche Sandwiches vorzubereiten. Diese wurden dann zusammen mit Trinkpäckchen und Äpfeln unter die Kinder gebracht.

Daraufhin stiegen die Schlaubigen Schlümpfe gemeinsam mit den Schlumpfianern und die Schlumpfinis und Gargamels Armee in die Busse, die nach etwa 50min sicher in Wasserfall ankamen.

Was nun folgte, waren über sieben Stunden Spaß und Vergnügen. Natürlich war unser Lager nicht das einzige Ferienlager, das an  diesem überraschend sonnigen Tag im FortFun zu finden war. Wie es üblich (und auch Tradition) ist wurden wir mit Sprüchen bombardiert - allerdings mit so schwachen, wie „Andere Lager sind Versager, hey, hey, hey!“ - auf die unsere kreativen Köpfe natürlich einen spontan selbstgedichteten Konter hatten („Wir kommen vom Niederrhein, wir kommen vom Niederrhein; also können wir nur die Besten sein! Wir sind ein Lager, vom JRK, ja! Unser Kreuz steht für ein gutes Jahr, hey!“).

Bemerkenswert waren auch der Fuchs und das Hähnchen, die uns wie vor zwei Tagen versprochen an diesem Dienstag begleiteten. Caro wurde von Marco geschminkt und Robin war heute im wahrsten Sinne der Hahn im Korb. Allerdings lief im FortFun auch ein Einhorn und ein haufen Schlümpfe rum, von daher fielen Hahn und Fuchs nicht weiter auf; zum Beispiel auf Achterbahnen, Wildwasserbahnen, Simulatoren und anderen Fahrgeschäften.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen fanden schließlich auch alle Schlümpfe ihren Weg zurück in den Bus und in die Halle nach Schlumpfholthausen.

Dort grillte Rainer zum Abendessen Würstchen, Fleischrollen und Speckläppchen mit Nudel-, Bohnen- und Kartoffelsalat.

Weil alle Schlümpfe sehr erschöpft waren, wurde abends nur ein Film eingelegt (dieses Mal beehrten uns „Die Schlümpfe“) und am Lagerfeuer draußen gab es auch noch ein ruhiges Beisammensein.

Tag 13 Mittwoch 23.08.2017

Ab und zu beehrt uns sogar die Sonne mit ihrer Anwesenheit, so auch heute und sie brachte sogar genug Wärme mit, um einigen unvorsichtigen Schlümpfen einen lila Stich zu geben.

Bereits morgens nach dem Frühstück (und nach einer großen Runde Kettenfangen) ging es feucht-fröhlich daher; die Wasserolympiade stand an. Neben einer Hand voll Spielen, bei denen man trocken blieb, gab es deutlich mehr, bei denen man letzten Endes bis auf die Knochen durchnässt war.

 

Trotzdem stand nach dem Morgenprogramm noch kein Duschen an, da auch der Rest des Tages anstrengend werden sollte. Zu Mittag gab es daher eine ordentliche Stärkung in Form von Gulasch, Knödeln, Rotkohl und Salat.

 

Danach ging es die Senke hinauf und ins Feld, wo bereits Luftballons darauf warteten, gefunden und zu den Autos zurückgebracht zu werden. Leider musste die LuftBallonSuche frühzeitig abgebrochen werden, dennoch wurden die Schlümpfe mit einer Runde Völkerball und einer großen Wasserschlacht entschädigt, nach der tatsächlich noch Männlein und Weiblein (natürlich getrennt voneinander) duschen durften.

 

Es ging blau weiter. Nach dem Abendessen gab es eine Talentshow, bei der die verschiedensten Talente zur Schau gestellt wurden. Das Publikum und die Jury, bestehend aus Papa Schlumpf, Schlumpfine und Harmony, erfreuten sich an Gesang und Tanz, sowie Zaubershows, Kochshows und Comedy.

 

Gegen Ende der Talentshow erfolgten auch noch zwei Siegerehrungen. Den ersten Platz beim Sammlerspiel belegte die Gruppe von Thomas K. mit Jan-Peter W., Nina F., Romy H., Tobias A., Kathrin T., Joschua W. und Paul P.. Bei der Wasserolympiade gewann Jolanda D. mit Lars W., Nina F., Steffen R., Alessia J., Sophie v. d. M., Phil S. und Jakob B..

Tag 14 Donnerstag 24.08.2017

Heute zog es die Schlümpfe aus Schlumpfholthausen ein letztes Mal ins kühle, blaue Nass.

Als allererstes stand eine Runde Sport ins Haus, bei der Hampelmänner, Kniebeugen gemacht und die Knie hochgenommen wurden. Es folgte das Frühstück und danach ging es auch schon weiter Richtung Schwimmbad.

 

Für sieben Stunden wurde geplanscht, gedöppt, gesonnt und vom Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett gesprungen.

Allerdings war es den Schlümpfen heute schon anzumerken, dass sie so langsam genug vom Wasser hatten, denn einige von ihnen machten sich frühzeitig fertig, sodass sie in Anziehsachen noch mehrere stundenlang am Beckenrand sitzen mussten; da halfen auch die leckeren Schnitzel vom Küchenteam nicht, die es um die Mittagszeit herum gab.

 

Dafür war allerdings das Wetter gut genug, dass man sich sogar nach draußen setzen konnte, wo die Sonne in den Momenten, in denen sie ihren Weg zwischen den Wolken hervor fand, ordentlich strahlte.

Die Schlümpfe kehrten gegen 18Uhr in die Schützenhalle zurück, wo die Küche bereits ein Festmahl aus Pommes und Fleischrollen vorbereitet hatte.

Diesen Abend wurde erneut ein Film geschaut („Die Schlümpfe 2“), zeitgleich gab es draußen ein Lagerfeuer, bei dem Stockbrote gemacht und Musik gehört wurden.

 

Wegen des anstrengenden Tages gingen schon bald nach dem Film die Lichter aus und die Kinder fielen in ihre Betten. Ein letztes Mal, denn morgen wird schon abgebaut.

Tag 15 Freitag 25.08.2017

Der letzte Tag begann mit einer langen Nacht. Um Mitternacht ertönte lautes Donnergrollen, dicht gefolgt von einer atemlosen Performance von Helene Fischer. Oh Schreck, oh Graus, die Nachtwanderung stand nun doch ins Haus!

Wiederwillig und verschlafen rappelten sich die Schlümpfe aus ihren Nachtlagern auf und warfen sich wärmende Kleidung über, um sich gegen die Kälte der Nacht zu wappnen. Etwa zehn Minuten nach dem Erwachen sammelten sich die jungen Schlümpfe mit langsam wiederkehrenden Sinnen und entdeckten, dass ein großer Teil der älteren Schlümpfe und der Betreuer-Schlümpfe verschwunden war.

Vermutungen legen nahe, dass sie aus Angst vor Gargamel, der sie ja nur wenige Stunden zuvor über die Leinwand heimgesucht hatte, in den nahegelegenen Wald geflohen waren. Zum Glück wollten die Schlümpfe auch wiedergefunden werden und hatten nie vor, für immer in die ewigen Jagdgründe zu verschwinden. Sie hinterließen Pfeile, denen die Anderen in drei Gruppen folgten.

Des Nachts hat der Wald es wirklich in sich. Womit nun wirklich keiner gerechnet hatte, war, dass sich ein paar von Gargamels Gehilfen sich in Buschwerk und zwischen den Bäumen versteckt hatten und nur drauf lauerten, dass ihnen Schlümpfe in die Falle tappten. Mit Geschrei und Topfgeklapper und Feuerwerkskörpern und Wasser wurde Panik unter den blauen Dorfbewohnern verbreitet, die sich erst legte, als die restlichen Schlümpfe gefunden wurden und der Rückweg ins Dorf angetreten wurde.

Als Belohnung für die erfolgreiche, nächtliche Suchaktion durften die Schlümpfe am nächsten Morgen ausschlafen. Bis 10:45Uhr stand in der Küche ein fürstliches Frühstück aus Cerealien bereit, das auf den Verzehr wartete.

Ausgeschlafen und voller Energie ging es in den nächsten Punkt der Tagesordnung über. Heute wurde das Dorf in seinen Grundfesten so sehr erschüttert, dass es abgebaut und bald verlegt werden musste. Nach und nach fielen die Wände des Dorfes in sich zusammen – natürlich nicht gänzlich von selbst, alle Dorfbewohner halfen mit, dafür zu sorgen, dass die Grünfläche des Dorfes möglichst bald ohne eine Spur von ihnen wieder für den Rest der Welt anzufinden war.

Wände wurden abgerissen, Matratzen von Betten auf den Boden verlegt, damit die Betten abholbereit zur Seite gestellt werden konnten. Die Tische und Planen, die als Abgrenzungen zwischen den männlichen und weiblichen Schlümpfen hergehalten hatten, wurden nach und nach verladen oder verräumt.

Zu Mittag gab es ein letztes von den Kochschlümpfen zubereitetes Mahl. Ein köstliches Essen bestehend aus Reis und Hühnerfrikassee mit Spargel wartete auf die Dorfbewohner. Danach wurden auch die Tische aus dem Speisesaal an ihre ursprünglichen Plätze zurückgeräumt.

Bevor weitere Aufräumarbeiten in die Wege geleitet wurden, wurde sich eine Auszeit gegönnt. Während in der Halle „Findet Dorie“ abgespielt wurde, machten sich zwei oder drei Handvoll Schlümpfen auf den Weg in die nächstgelegene Stadt, um entweder ein paar Geschenke mit ihrem letzten Geld zu besorgen oder ihrer Pizzasucht zu frönen.

Nach der Rückkehr der Stadtschlümpfe gab es Abendbrot, dann wurden die letzten Aufräumarbeiten, die heute noch getätigt werden konnten in die Wege geleitet. Es folgte eine langwierige Versteigerung, bei der etwa zwanzig paar schwarze Socken ihren Weg in den Mülleimer fanden, zusammen mit einigen Unterhosen und dreckbeschmierten Handtüchern.

 

Sobald die Versteigerung vorüber war, gab es für die Schlümpfe eine kurze Ruhepause, nach der das Abendprogramm anfing. Zuerst wurden ein paar Videobeweise eines gelungenen Lagers vorgelegt, die von den jungen Schlümpfen freudig aufgenommen wurde.

Danach wurden die Lagerbesten gekürt. Die ersten drei Plätze belegten Tobias A., auf Platz Eins mit 54 Punkten; Lisa H. und Jan-Peter W. teilten sich Platz Zwei mit 53 Punkten.

Außerdem wurde Jan S. mit einer Urkunde für seine zehnjährige Teilnahme belohnt und durfte sich einen Preis aussuchen. Er wählte den Hubschrauber.

 

Letzten Endes wurde ein wenig Musik gespielt, während die Schlümpfe die Gelegenheit wahrnahmen, sich voneinander zu verabschieden. Es ist kein Wunder, dass zahlreiche Tränen flossen, denn abgesehen von den älteren Jungschlümpfen, die schon in Besitz eines (Mofa/Motorrad)Führerscheins sind, sieht man sich nur diese zwei Wochen im Jahr – und am Vor- und Nachtreffen.

 

Der morgige Tagesplan sieht eine Ankunft am Niederrhein zwischen 13:30Uhr und 14Uhr vor, bis dahin wünschen wir eine gute und erholsame Nacht und einen letzten Gruß (für dieses Jahr) aus dem Sauerland – wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Chronik Ferienlager 2018

Logbucheintrag Tag 1 - Freitag, der 10.08.2018

Am heutigen Tag folgte die Rumpfmannschaft dem Aufklärungstrupp der „Jeunesse Rouge Kroix“ (im Folgenden abgekürzt mit JRK), der bereits am Vortag in die sauerländischen Gewässer vorgestoßen war.

Morgen wird die restliche Mannschaft, die bislang größtenteils noch grün hinter den Ohren ist, ihren Dienst antreten. Deshalb wurden heute die Kabinen und Kojen vorbereitet, ebenso wie die Kapitäns Kajüte. Der Aufklärungstrupp hatte sich bereits gestern um die Kombüse gekümmert und so konnten die Smutjes heute bereits die Neuankömmlinge mit einem Curry- und einem Wirsingstopf mit Wasser und Brot verpflegen.

In Schönholthausen warten zahlreiche Reichtümer auf ihre Bergung und Eroberung und der Ankunft der Seeräuber wird von der Rumpfmannschaft freudig entgegen gefiebert; wir können die Verstärkung bei all den Schätzen hier gut gebrauchen!

Logbucheintrag Tag 3 – Sonntag, der 12. August 2018.

Nach einer kurzen ersten Nacht wurden die Piraten gegen 07:30Uhr aus den Kojen geworfen und feierten den Geburtstag ihres Mitpiraten Marius M..

Es folgte die frühmorgendliche Mahlzeit, danach wurden die Schönholthauslichen Gewässer erkundet. Alle wichtigen Stationen wurden besichtigt und als Belohnung gab es ein leckeres Mittagessen in Form von Nudeln Bolognese und Schokopudding.

In den folgenden Stunden wurde die JRK von ihren neuen Bewohnern geschmückt und auf Vordermann gebracht (wir schauen mal wie lange dieser Zustand anhält). Die tristen Holzplanken wurden mit Flaggen, Fischernetzen und Säbeln verziert.

Am Abend wurden die Piraten mit Aktiv-Bingo bespaßt. Für die Gewinner der Minispiele gab es jeweils eine Buddel voll Rum und den Neid sämtlicher Mitspieler. Ob heute Nacht die ersten Köpfe der Gewinner Romy H. und Cheyenn v.H. rollen werden?

Logbucheintrag Tag 2 – Samstag, der 11. August 2018.

Nachdem sie von Kapitän Willi Girmes verabschiedet wurden, stach die JRK heute mit Hilfe des Unternehmens Leineweber mit der restlichen Besatzung in See, um die unbekannten Fahrwasser des Sauerlands zu erkunden.

Nach einer langen und beschwerlichen Reise legte die JRK um 14:30Uhr endlich im Hafen Schützenhalle Schönholthausen Anker. Den Neuankömmlingen wurden augenblicklich ihre Kojen zugewiesen und anschließend wurden sie von der Küchenbesatzung mit Mandelkuchen verpflegt.

Mit vollen Mägen wurden den neuen Mannschaftsmitgliedern ihre Aufgaben zugeteilt. Die Jüngsten sind von nun an unsere Schatzsucher, es folgt die Räuberbande, die Seewölfe und schließlich kamen die ältesten Neuankömmlinge ihrer wahren Berufung als Seegurken nach.

Um sich besser kennenzulernen und um zu prüfen, ob sie piratentauglich sind, wurde die Mannschaft zahlreichen Prüfungen unterzogen, die ihre Leistungen und Fähigkeiten testeten.

Nach einer weiteren Stärkung durch die Smutjes, dieses Mal in Form von Fleisch und Grünzeug, ging der Abend in die letzte Runde. Denn was ist ein Pirat ohne die Fähigkeit die Nacht zu Tage zu machen, die Planken an Deck zum Beben zu bringen? Richtig, ein lausiger Seefahrer ohne Ehre und Ru(h)m.

Logbucheintrag Tag 4 – Montag, der 13. August 2018.

Es rollten keine Köpfe. Allerdings gab es auch diese Nacht einige Unruhen, die unseren Kapitän Marco dazu veranlassten, die jungen Freibeuter nach einem deftigen Frühstück und einer kurzen Reise über die Planke laufen zu lassen.

Da der Großteil unserer Mannschaft noch unbeholfene Landratten sind, wurden sie natürlich zurück ins Boot geholt. Erstaunlicherweise zeigte sich, dass die Grünschnäbel Gefallen am Planke laufen fanden und ein wahres Plankenspringen daraus machten.

Einmal im Wasser gelandet, wollten sie auch gar nicht mehr heraus und verbrachten den Großteil des Tages im kühlen Nass.

Letzten Endes ging es aber doch zurück an Bord und die Smutjes verpflegten uns mit köstlichen Kartoffeln in Stäbchenform und Wurst mit leckerer Soße.

Mit vollen Bäuchen zweckentfremdeten wir unser Großsegel als Leinwand, auf die ‚Ice Age 3‘ projiziert wurde.

Danach fielen die Piraten erschöpft in ihre Kojen. Wir hoffen auf eine ruhige Nacht, doch die Wahrheit dieser Worte wird sich erst am kommenden Morgen zeigen.

Logbucheintrag Tag 5 – Dienstag, der 14. August 2018.

Tatsächlich erwies sich die Nacht als ruhig, was vermutlich auf die Erschöpfung der Seefahrer zurückzuführen war. Wir versuchten heute die gleichen Ergebnisse zu erzielen, ob mit Erfolg wird sich zeigen.

Zunächst einmal wurden die Piraten damit unterhalten, dass sie verschiedenen Aufgaben an Bord nachkommen konnten. Einige vertrieben sich den Morgen mit Tanz oder sonstigem Sport, andere kümmerten sich um literarische Unterhaltung und wieder andere verbrachten ihre Zeit mit wilden Basteleien. Etwa zu dieser Zeit erschien auch eine Reporterin von Lokal Plus, die über unsere Abenteuer im Sauerland berichtete.

Anschließend gab es von den Smutjes wieder ein köstliches Mittagessen. Dieses Mal versorgten sie die Mannschaft mit Hühnerfrikassee und Reis. Nach dem Mittagessen schlug ein Team des WDRs an Bord auf, sie wollen von unserem tapferen Kapitän Marco und seinen Leistungen berichten, denn er bekam heute den „Ehrwin des Monats“ verliehen. Zu sehen sein werden wir am 25.08, dem Tag unserer Heimkehr, in der überregionalen Lokalzeit des WDRs.

Das Fernsehteam begleitete unsere Mannschaft bis zum Abendbrot hin, auch als wir den Grünschnäbeln ihre ersten Aufgaben in Gruppen stellten, die sie gemeinsam lösen mussten. Darunter gehörten einige sportliche Aktivitäten, ein paar Geschicklichkeitsübungen und auch ein paar Schätz- und Vertrauensfragen.

Zusätzlich zum WDR erhielten wir auch Besuch vom Roten Kreuz des Kreisverbund Olpe, die ebenfalls ein Gespräch mit unserem Kapitän führten.

Im Anschluss ans Abendbrot, bei dem es reichlich Grünzeug gegen Skorbut gab, folgte eine Kostümparty mit ein paar Minispielen.

Den Preis für das beste Kostüm konnte sich Jan S. als Deadpool in die Tasche stecken, ihm folgten dicht auf den Fersen Mathis B. als Lampe, Noah T. als alte Dame, Joke B. als Putzfrau und schließlich auch Malte R. als Hähnchen.

Da viel getanzt und unternommen und gewandert wurde, besteht die Hoffnung auf eine ruhige Nacht, der morgige Tag wird mit ähnlich energieaufreibenden Aufgaben verbracht werden.

Logbucheintrag Tag 6 – Mittwoch, der 15. August 2018.

Die Erschöpfung des letzten Tages trug auch heute wieder ihre Früchte. Die Grünschnäbel verbrachten eine weitere relativ ruhige Nacht, nach der eine Elefantensuche anstand auf die die erste Stärkung des Tages folgte.

Im Folgenden wurden den ältesten Seegurken die Aufgaben der erfahrenen Mannschaftmitglieder zu Teil. Sie durften an einem Platz an Land auf die Ankunft der jüngeren Piraten warten und übergaben ihnen schließlich rätselhafte Botschaften, die entschlüsselt werden mussten. In den nächsten Tagen wird der zweite und dritte Teil des Jusischen Kreises folgen.

Nach dem Mittagessen – Kartoffeln, Erbsen und Möhren und Wurst, wieder einmal hervorragend zubereitet – herrschte pures Chaos. Das hing damit zusammen, dass die Piraten an Bord nach verschiedenen Zahlen und Bildern suchen und Aufgaben erfüllen mussten; das alles möglichst schnell, denn der Gewinner sammelt die meisten Punkte.

In ihrem Eifer übertrafen sich die Seefahrer selbst und da sie alle die Aufgaben sehr frühzeitig bewältigten, wurde in den Kajüten und Kojen auch noch klar Schiff gemacht, bis die Bordplanken wieder funkelten und glänzten.

Nach der abendlichen Stärkung durften einige Leichtmatrosen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen; dieses Mal organisierten die Seegurken das Abendprogramm. Bei ihrer Show konnten alle Mitglieder der Mannschaft, egal ob alteingesessen oder gänzlich grün hinter den Ohren, in Minispielen gegeneinander antreten.

Ob im Glücksspiel, beim Backen ohne Rezept oder Filme raten, mit guter Stimmung und viel Elan wurde durch den Abend geführt. Zum Schluss gab es noch eine Siegerehrung für die Lagerolympiade und das Chaosspiel. Den ersten Preis bekamen jeweils die Gruppen von Lisa H., mit Jan-Peter W., Enno M., Romy H., Enno H., Casper K., Cheyenn v.H., Joke B., Lara H. und Kathrin T., und Julian H. mit Till A., Annabelle V., Carlo W., Jens A., Cheyenn v.H., Lara H. und Johanna B..

Erschöpft vom Tag auf stürmischer See, ging es heute besonders schnell ins Bett, da Morgen das Entern unerforschter Territorien ansteht. Volle Fahrt voraus!

Logbucheintrag Tag 7 – Donnerstag, der 16. August 2018.

Bereits eine halbe Stunde vor unserem üblichen Weckruf wurde die Mannschaft der JRK am heutigen Tag aus ihrem Schlaf und ihren Kojen gerissen.

Wie zuvor bereits erwähnt stand heute eine große Eroberung auf dem Plan, das Schiff „Fort Fun“ sollte geentert und in Besitz genommen werden, deshalb traten wir um 9Uhr unsere Reise an. Nach einer einstündigen Seefahrt sichteten wir die rot-weiß-gestreifte Flagge unseres Beuteschiffes und schwangen uns unter wilden Rufen an Bord, nur um festzustellen, dass wir nicht die einzige Mannschaft waren, die ein Auge auf die „Fort Fun“ geworfen hatten.

Doch selbst die Grünschnäbel erwiesen ihren Mut, erklommen das Krähennest – welches auf der „Fort Fun“ merkwürdigerweise als Sommerrodelbahn bekannt ist – und sausten wieder hinab, auch schwangen sie sich wie wild von Takelage zu Takelage.

Mit Stolz können wir sagen, dass die JRK als Sieger hervorging, die „Fort Fun“ einer Menge Schätze beraubte und sogar so großzügig war und den anderen Mannschaften ein paar Krumen zukommen ließen.

Wieder zurück an Bord und im Schönholthausener Hafen bekamen die Seeräuber ein wahres Seemannsonntagmahl vorgesetzt, Fleisch und Salat und Schafskäse und Tsatsiki in Brot. Die Smutjes haben sich mal wieder selbst übertroffen!

Als Belohnung für die erbrachten Taten zweckentfremdeten ein weiteres Mal das Großsegel als Leinwand, dieses Mal um den Piraten „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ zu präsentieren.

Nach einem so langen und beschwerlichen Tag ist mit einer ruhigen Nacht zu rechnen.

Logbucheintrag Tag 8 – Freitag, der 17. August 2018.

Die letzte Nacht war nicht nur ruhig, sondern dauerte auch eine Stunde länger an, als bislang gewohnt. Trotzdem blickte man beim Frühstück noch in zahlreiche erschöpfte Gesichter, obwohl heute der Piratentanz als Weckruf diente.

Doch das änderte sich schlagartig als die Mannschaft die Botschaft erhielt, dass ihr Schatz gestohlen wurde.

Er wurde über alle sieben Meere verstreut und musste von den Schatzsuchern wieder gefunden werden. Auf ihrem Abenteuer mussten sie sich vor Kopfgeldjägern in Acht nehmen, fanden jedoch Hilfe und Unterstützung bei der Piratenkönigin. Sie eroberten Flaggen, tauschten sie gegen Schatzkarten aus, versorgten Verbündete mit Wasser und Dreck und Schmuck und schafften es – nach mittäglicher Unterbrechung zur Stärkung – den Schatz zurück zu erobern und kehrten siegreich an Bord zurück.

Es folgte ein ausgiebiges Abendessen und anschließend wurde das Wissen der Seemänner und –frauen in der abendlichen Show „Die Piraten, die Schule und Ich“ auf die Probe gestellt. Mit einem kleinen Vorsprung ergatterten die erfahrenen, alteingesessenen Piraten den Sieg. Hier zeigt sich, dass Erfahrung oftmals (aber bei Weitem nicht immer) über die Energie der Jugend triumphiert.

Zu guter Letzt wurden heute auch Botschaften verlesen, die man uns über das weltweite Meeresnetz hat zukommen lassen; die Piraten waren über die Nachrivhten aus dem heimatlichen Gewässern höchsterfreut.

Logbucheintrag Tag 9 – Samstag, der 18. August 2018.

An diesem Samstag wurde die Mannschaft nach dem Frühsport und –stück auf eine Suche geschickt. Benötigt wurden Dinge wie Augenklappen, Holzbeine, Fahnenmaste, Anker und Flaschenbriefe, die jede Kleingruppe der Mannschaft organisieren konnte; manchmal auch mit Hilfe der Einheimischen.

Zu Mittag – an dem es köstliche Reibekuchen hab – bekam die Mannschaft Besuch von unserem Vorsitzenden Hermann-Josef Kleinen und dem Gocher Bürgermeister Ullrich Knickrehm, die sicherstellten, dass alles mit rechten Dingen zu ging und dass der Fahrt im nächsten Jahr nichts im Weg steht.

Nachdem wir das „Okay“ für das kommende Jahr erhielten, ging es für unsere Grünschnäbel auch schon in die nächste Runde, dieses Mal war ihr Scharfsinn und ihre Erinnerung gefragt, denn sie schlüpften von der Rolle der Freibeuter auf die andere Seite des Gesetzes und versuchten sich (überraschend erfolgreich) als Detektive.

Des Weiteren brachte der heutige Tag einen größeren Landgang mit sich. Die gesamte Mannschaft besuchte das Sourland Festival 2018, bei dem es wie in den letzten zwei Jahren heiß her ging. Die DJs sorgten für gute Stimmung und die Food- und Getränke-Stationen sorgten für volle Mägen, die anderen, wie zum Beispiel Haare flechten und Kopftücher und/oder Fotos machen, bereiteten auch den tanzunwilligen Piraten eine Freude.

Es wurden auch Grüße auf dem Luftweg verschickt. Wir hoffen, dass sie in die weite Welt verstreut werden und sie möglichst vielen Menschen in unseren Reisen und Abenteuern unterrichten.

Auch wurden die Piraten, die das Sauerland bereits am häufigsten besucht hatten geehrt.

Das Highlight war selbstverständlich der Auftritt von Kapitän Willi Girmes gegen Ende des Abends. Danach ging es auch sofort in die Kojen; auf eine geruhsame Nacht!

Logbucheintrag Tag 10 – Sonntag, der 19. August 2018.

Am Sonntagmorgen durfte die Mannschaft eine Stunde länger schlafen und musste dann die Kajüten auf Hochglanz polieren und im Anschluss wie aus dem Ei gepellt für Portraits parat stehen. Die Ergebnisse können sich durchaus blicken lassen.

Um den Nachmittag herum wurde es dann einmal so richtig nass, doch es hatte nichts mit dem Wetter zu tun. Heute schien die Sonne abwechslungsweise mal mit voller Kraft, was uns natürlich zu einer Olympiade von allen nassen Dingen einlud. Wasserbomben, Eimer voll mit Wasser, Äpfel und Gesang waren involviert und kaum ein Pirat blieb trocken.

Bei all dem Sonnenschein war das Wasser eine willkommene Erfrischung, auch wenn es manchmal völlig unerwartet kam.

Im Anschluss ans Abendbrot folgte der zweite Teil der Abendshow der Seegurken. Dieses Mal wurden in wahrer Freibeutermanier Schiffe versenkt. Außerdem mussten Wörter und Lieder erraten werden und die Trinkfestigkeit der Seeräuber wurde bei einer Runde Flunkiball geprüft.

Kurz vorm Schlafen gehen verkündete Kapitän Marco die Sieger des Themenspiels – es war die Gruppe um Julian H. mit Natascha J., Annika J., Romy H., Kathrin T., Jil S., Paul L., Lana F. und Anjo B. – und des Detektivspiels – dieses Mal waren die Sieger zwei Gruppen. Einmal die Gruppe um Xenia F. mit Naima G., Carolina S., Tobias A., Jona S., Casper K., Joke B. und Luis W. und die um Jarla K. – Peter M., Lorena L., Partick S., Celina R., Leon P., Milan W. und Jonas S.. – und die Sieger des Sammlerspiels vom Vortag, die Gruppe um Jarla K. mit Emely B., Lana F., Casper K., Celina R., Steffen R., Kevin T. und Elias W..

Der morgige Tag erfordert ein frühes Segel setzen, also begibt die Mannschaft jetzt schon zur Ruhe.

Logbucheintrag Tag 11 – Montag, der 20. August 2018.

Der Tag heute führte uns in tiefere, sauerländische Gewässer, als die, in die wir bis jetzt vorgestoßen waren. Um anderen Abenteurern zuvorzukommen, scheuchten wir die Seefahrer heute ein wenig früher aus den Kojen und kamen auch frühzeitig an dem Ziel der heutigen Schatzsuche an.

Das Erlebnisbad AquaMagis hält, was es verspricht. Neben zahlreichen Rutschen und verschiedenen Becken konnte sich die ganze Mannschaft heute so richtig austoben.

Es schadete auch nicht, dass wir wieder den ganzen Tag in dem plettenbergischen Nass verbrachten.

So ist es auch keine Überraschung, dass der Tag nach dem Abendessen mit einem weiteren bewegten Bild – dieses Mal „Wickie und die starken Männer“ – abgeschlossen wurde. Alternativ wurden auch Stockbrote am Lagerfeuer angeboten.

Heute ist wieder mit einer ruhigen Nacht zu rechnen.

Logbucheintrag Tag 12 – Dienstag, der 21. August 2018.

Heute ging es in die zweite Runde unserer freibeuterischen Olympiade. Es ging um Teamgeist! Um Kokosnüsse! Um Surfen! Um Münzen schießen! Um gemeinschaftliches Reifenspringen! Um Kleiderketten! Es bleibt nebensächlich zu erwähnen, dass die Mannschaft all ihre Aufgaben hervorragend bewältigte, aber das ist ja mittlerweile schon zur Norm geworden.

Nach dem Mittagessen ging es um einen Kampf innerhalb der Mannschaft, es wurde noch nicht gemeutert, aber es schien, als stünde man kurz davor. Die Schatzsucher traten gegen die Räuberbande im Brennball an, die Seewölfe bekriegten die Seegurken beim Völkerball und anschließend kam es zu einer Auseinandersetzung der Räuberbande und der Seegurken beim Brennball und der Seewölfe und der Schatzsucher beim Völkerball.

Auf Grund des strengen Geruchs der Piraten wurde im Anschluss zu einer großen Duschaktion aufgerufen, die dem Abend zu Gute kam, da an diesem der festliche Casinoabend anstand, bei dem alle wie aus dem Ei gepellt an Bord erschienen.

Es wurden haufenweise wilde Spiele gespielt, hohe Wetteinsätze wurden gewonnen und verloren und die Smutjes zauberten ein unglaublich köstliches Buffet auf den Tisch. Am Ende des Abends ging es im Verhältnis zu anderen Nächten früh in die Kojen.

Nun hielt die Nachtruhe aber nicht die ganze Nacht an, sondern nur ein paar Stunden, bevor die Piraten wieder aus ihren Kojen gerissen wurden. Was nun folgte war ein nächtlicher Landgang, der mit Monstern und sonstigem Horror gespickt war. In keiner zu vorigen Nacht waren die Piraten jemals so glücklich, sich wieder zur Ruhe begeben zu können.

Logbucheintrag Tag 13 – Mittwoch, der 22. August 2018.

Nachdem die Piraten gestern erst um 3Uhr nachts ins Bett gefallen sind, wurde ihnen heute ein längerer Schaf gewährt, erst um 11Uhr begann das optionale Programm, bei dem Teilnahme erwünscht, aber nicht verpflichtend war, was zahlreiche Piraten für einige weitere Stunden in der Koje nutzten. Wieder andere löteten Botschaften in hölzerne Planken, entwarfen Schneekugeln, rangen mit Käsemauken um die Socken und Holzbeine von anderen Piraten oder werkelten an der Printversion des Logbuchs der JRK mit herum.

Am Nachmittag konnte sich die erfahrene Mannschaft zurücklehnen, denn beim Seegurkenspiel planten die Seegurken nicht nur alle Stationen, sondern besetzten diese auch. Es gab allerhand Aktivitäten, unter anderem gab es Deckenrechnen, eine Sturmgebrause, ein allgemeines Wissensquiz, einen Bierdeckellauf und ein Spiel, beim dem die Dinge der Seegurken eben diesen wieder zu geordnet werden mussten.

Im Anschluss ans Abendbrot wurde den (nicht mehr so ganz) Grünschnäbeln aufgetragen, die alteingesessene Mannschaft zu duellieren. Es wurden Papierflieger gebastelt, Kräfte gemessen, Krabben-Fußball gespielt, Füße wurden zum Ertasten von allerhand Dingen benutzt und Karten wurden gespielt. Dieses Mal zeigte sich, wie viel die neuen Mannschaftsmitglieder in den letzten Tagen dazu gelernt haben, denn sie siegte über die alten Holzbeine.

Um vor dem nächsten Tag noch eine Mütze voll Schaf zutanken, ging es nach den abendlichen Aktivitäten direkt in die Kojen.

Logbucheintrag Tag 14 – Donnerstag, der 23. August 2018.

So langsam neigt sich unser Abenteuer im Sauerland dem Ende zu, die Grünschnäbel und Landratten sind zu wahren Piraten geworden, doch es zeigt sich auch heute, dass ein paar Gepflogenheiten aus den frühen Tagen hängen geblieben sind.

Als es heute nach dem Frühstück erneut hieß, entweder ihr folgt den Anweisungen oder ihr lauft über die Planke, eilte der Großteil der Mannschaft geradezu auf die Holzplanke zu um anschließend wieder den ganzen Tag im Meer zuzubringen.

Es wurde wild geplanscht, geschwommen und getobt und so war es kein Wunder, dass die Piraten erschöpft an Bord der JRK zurückkamen. Dieses Mal hatten die Smutjes allerhand Gegrilltes für die Piraten zu Abendbrot zu bereitet.

Bevor es mit dem Abendprogramm losging, wurden ein paar Piraten noch auf Grund ihres Erfolges in den Tagen zuvor geehrt. So zum Beispiel die Gruppe um Joel W. mit Tom S., Nina F., Esther S., Kathrin T., Thorben S., Marvin M. und Joke B., die für ihren Sieg bei der Lagerolympiade geehrt wurden.

 

Es folgten die Sieger der Wasserolympiade, den nicht nur eine Gruppe absahnte, sondern sogar zwei! Lisa H. führte ihre Gruppe mit Arne S., Anna G., Marius M., Celina R., Jona S., Jakob B, und Emely B. ins Ziel. Die andere siegreiche Gruppe bestand aus Felix M., Tom S., Nina F., Patrick S., Kathrin T., Leorsina D., Thorben D. und Joschua W.

Zu guter Letzt wurden auch noch die Sieger des Seegurkenspieles gekürt, die da waren Hannah J., Simon V., Sophie v.d.M., Jona S., Anjo B., Lara H. und Joel W.

Um den anstrengenden Tag ruhig ausklingen zu lassen, wurde das Großsegel ein weiteres Mal als Leinwand benutzt, dieses Mal zum Abspielen des Filmes „Monster Uni“. Des Weiteren konnte noch das eine oder andere Meisterwerk fertiggestellt werden.

Wir hoffen auf eine ruhige Nacht, morgen steht uns ein anstrengender Tag bevor.

Logbucheintrag Tag 15 – Freitag, der 24. August 2018.

Um nach ihrer Abfahrt weder Ärgernis noch Aufsehen zu erregen, leistete die Mannschaft heute hervorragende Aufräumarbeit. Abgesehen von den Decken, Matratzen und Kissen auf den Planken ist kaum mehr etwas von unserem Aufenthalt in Schönholthausen zu sehen. Zur Belohnung durften die jungen Seeräuber in der nächstgelegenen, größeren Stadt auf Beutezüge gehen, ein Großteil verblieb in der Schützenhalle, hütete unseren Schatz und verlor sich erneut in einigen Filmen.

Zu Mittag wurden die Reste, die die Smutjes noch in der Kombüse hatten, verwendet um die ganze Mannschaft rundum zu verwöhnen.

Abends gab es eine kurze Show, in der der Lagerfilm vorgestellt wurde, die TanzAG noch einmal auftrat, unser Kapitän die Lagersieger verkündete, die da waren Arne S., Kathrin T. und Kevin T., des Weiteren wurden einige wackere Reden geschwungen und während der Verabschiedung blieb kaum ein Auge trocken.

Beladen mit Schätzen, neuen Erfahrungen und zahlreichen Erinnerungen werden wir nach ein paar letzten Aufräumarbeiten morgen gegen 13:30-14Uhr in den heimatlichen Hafen zurückkehren. Ein letztes Mal AHOI!

(Zur Erinnerung: am Samstag, den 25.08.2018 (Tag der Heimkehr), werden wir um 19.30 Uhr in der überregionalen Lokalzeit des WDRs zu sehen sein.)